Session Restore

Man kann auch ein schon wirklich ausreichend mit Funktionen bestücktes Tool wie Safari unter Mac noch um einen Tacken verbessern. Session-Restore erlaubt einem automatisch alle geöffneten Tabs in regelmäßigen Abständen als Session zu speichern und falls man mal aus Versehen den Safari mit 32 geöffneten Tabs geschlossen hat muss man nicht in der Historie mühsam ausklicken welcher Tab denn da offen war, sondern kann einfach ein auto-gespeicherte Session wieder herstellen. (click)

Angeblich läuft es mit dem aktuellen Safari und macOS X 10.13 und 10.14 nicht. Kann ich so nicht bestätigen, ich habe beide System im Einsatz und es funktioniert ganz hervorragend.

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doch etwas nervös geworden

Aufgrund von diversen Vorkommnissen in der Blognachbarschaft bin ich dann doch etwas nervös geworden und habe zur Sicherheit alle Posts auf mögliche Urheberrechtsverletzungen bei Bildern geprüft.

Nur gut das ich grundsätzlich schon immer auf eigenes oder frei verfügbares Material zugegriffen habe. Lediglich bei 29 von immerhin 2.560 Beiträgen war ich mir unsicher und habe das Bild vorsorglich entfernt.

Dabei bin ich auf viele Beiträge mit nicht mehr funktionalen Youtube-Links gestossen, weil zu der Zeit das WordPress noch keine embedded Links erlaubte, sondern man dies mit einem Plugin machen musste. Das Plugin gibt es schon lange nicht mehr und jetzt da mein innerer Monk es gesehen hat, kämpft gerade mit mir, ob wir das so lassen oder besser reparieren sollen. Immerhin ist es defekt., geht nicht, funktioniert nicht… das an sich löst einen extrem nerdigen Reparaturreflex aus. *argh

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Und dann gibst Du den Schlüssel ab

Mitte Juli starb meine Mutter im Krankenhaus nach einer erneut sehr schweren OP, von der sie sich letztlich nicht mehr erholen konnte. Versucht hat sie es sicherlich, auch wenn es vermutlich _nur_ der schiere Dickkopf war, der sie auch in der Bewusstlosigkeit noch am Leben gehalten hat. 

Wir haben recht zeitnah mit der Nachbesorgung (Orga der Beerdigung, Wohnungsauflösung, Kontenauflösung, und und und) begonnen. Auch um sich zu beschäftigen, außerdem wollten wir die Wohnung aus rein wirtschaftlichen Gründen frühzeitig wieder zurück geben können.

Wir haben binnen 5 Wochen die Wohnung komplett geräumt, alles geregelt was zu regeln war, ihre Urne in die Erde gebracht und waren im Gesamten doch auch zufrieden mit uns, dass wir trotz der wenigen Zeit an Wochenenden und Abends alles hinbekommen haben. Man soll nicht glauben, was sich in Jahren in einer Wohnung so alles ansammelt, mal rein von den lieben Erinnerungsstücken abgesehen. Die beste Tochter von allen, die Gattin und auch ich hatten des Öfteren einen Klos im Hals beim räumen, aber half ja nichts.

Wir meldeten die Wohnung dann am 24. 08. gegenüber der Hausverwaltung Haus und Grund in Mainz (Webseite) leer und wollten diese auch zum 01.09. zurückgeben. Die Kommunikation mit diesem Unternehmen ist alles andere als einfach. E-Mails liegen gerne mal 14 Tage, weil die Kollegin nicht da ist und man selbst das Postfach nicht prüfe, man solle doch lieber faxen oder Briefe schreiben, Anrufe laufen ins Leere, weil die Sprechzeiten von 9-12 scheinbar derart überlaufen sind, dass gleich gar keiner mehr dran geht. Aber hilft ja alles nichts, man muss mit denen.

Wenn man denn mal Glück hatte und mit jemanden aus diesem Unternehmen sprechen konnte, war alles sehr kurz und knapp. Von Anteilnahme oder Hilfen keine Spur. Telekom-Hotline, Entega, Rentenkasse, Bank, Apotheke, Hausarzt haben sich sehr ordentlich verhalten, Ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht und bei dem ganzen nötigen Prozedere wirklich aktiv oder passiv geholfen. Das war wirklich toll und hilfreich, ein anderes Leben auf dem Papier ‘abzuwickeln’ macht man nicht alle Tage und es ist schlicht überwältigend. Doch diese Hausverwaltung hatte besseres zu tun. Anteilnahme im Sinne von Beileidsbekundungen gab es keine, Unterstützung oder gar Hilfen sind Fremdworte. So eröffnete man uns nach schon hoch penetrantem Nachfragen, dass die Wohnung nicht vor dem 01.11. zurück gegeben werden könne. Warum? Weil dann erst die Kündigungsfrist greife. Die Wohnung steht leer, ist besenrein, die Zählerstände sind alle übermittelt und abgerechnet. Was soll diese künstliche Verzögerung, die Wohnung könne doch gleich wieder vermietet werden. Das wäre alles nicht wichtig, die Kündigungsfrist müsse eingehalten werden.

Die Rückfrage bei unserem Rechtsbeistand ergab, dass es nur eine durchaus übliche Handhabung ist im Todesfall das Mietverhältnis vorzeitig zu lösen, sofern die Wohnung wie im Mietvertrag vereinbart übergeben werden könne. Ein Rechtsstreit wäre letztlich sinnlos, weil der Gesetzgeber wird der Hausverwaltung in ihrer Vorgehensweise formal recht geben, moralisch aber meist nicht. Somit haben wir also 3 Monate eine leere und vermietfähige Wohnung bezahlt. Zähneknirschend. Dann haben wir erfahren, dass das Haus selbst verkauft wurde, einen Kontakt zum neuen Hauseigentümer wurde mir verwehrt.

Den neuen Eigentümer habe ich heute kennen gelernt, weil wir die Übergabe endlich vollzogen haben. So erfuhr ich auch, dass alle Wohnungen im Haus renoviert und neu vermietet werden, eben weil das Haus schon etwas älter ist. Er wusste gar nicht, dass unsere Wohnung seit August schon leer stand und er mit der Renovierung schon hätte anfangen können. Hätte er es gewusst, er wäre dankbar gewesen um die gewonnene Zeit. Das hilft uns jetzt allen nicht weiter, aber er wird mit der Hausverwaltung nochmal ernsthaft reden.

Dennoch mache ich hier eine imaginäre Rechnung mit der Hausverwaltung  auf. Irgendwann werden wir uns wieder sehen und ich hoffe inständig, dass mein Hebel dann der Längere sein wird. 

Trotz allem Ärger um diese verwixte Hausverwaltung, es ist heute nun alles erledigt. Die Wohnung ist weg, ich kann nicht mehr hin fahren, muss/darf mich nicht mehr kümmern. Und es fühlt sich irgendwie Scheisse an. Das Letzte was ich von ihr hatte.

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