Aufräumfaul

Beim Bummelgammelresturlaub im Januar hatte die Gattin zuvor den Auftrag ausgegeben den Keller zu entrümpeln. Endlich. Warum man ungewollte oder nicht länger benötigte Sachen lieber in den Keller verlagert, als gleich zu entsorgen habe ich aufgegeben zu ergründen, es ist halt so. Gottlob ist unser Keller nicht so groß, dafür haben wir einen sehr ordentlichen Dachspeicher. Den nehme ich mir _freiwillig_ beim nächsten Bummelgammelresturlaub im Februar vor. Keller aufräumen ist .. uaääähhh diese fetten Lederspinnen ….. *grusel… ja nicht so mein Ding, aber muss sein. Gefunden und weg:

  • Kartons die wir mal zur Verwahrung von altem Kinderspielzeug beschafft haben, sich aber als viel zu groß und sperrig entpuppt haben,
  • kaputtes Geschirr, defekte Pfannen
  • diverse Werkzeugfragmente (wtf)
  • Wand- Lackfarben in Dosen und Flaschen
  • defekter Autostaubsauger (lol – die Anschaffung des Jahrhunderts)
  • beschädigte und alte Übertöpfe (ne, die gehen noch, aber stell sie lieber in den Keller)
  • Planen und Folien, Tapetenreste
  • trockene Pinsel und Farbrollen (hupt, vergessen zu waschen, in 2013!)
  • unser alte Hunde-Abrollleine (leider beim Umbau vor einigen Jahren mutwillig zerstört worden)
  • sonstiger Restmüll



Der Corsa war voll, der Keller glänzt, ich wurde gelobt. Ein guter Tag.

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Wochenende

Am Wochenende sind wir nach 2 Wochen Hotelaufenthalt wieder zurück nach Hause. Ich finde keine Worte für das vorgefundene Chaos. Wenn je wieder einer zu mir sagt, dass man während der Umbauphase problemlos weiter wohnen kann, bekommt derjenige zuerst eine saftige Ohrfeige und wird dann aus der Wohnung geworfen.

Beim bauen kommt es immer zu Dreck und so weiter, doch die eigenen 4 Wände in einem Zustand nahe der völligen Verwüstung zu sehen, macht einen auch sprachlos. Dazu muss ich leider feststellen, dass die Leute des Innenausbaues wahre Pfuscher und Knorzer ihres Faches sind. Selten habe ich so miese Arbeit gesehen. Unser Tapezierer und wir standen einige Minuten vor den einzelnen Wänden und haben stumm die Köpfe geschüttelt vor Unverständnis, der Eigentümer nicht minder. Aber was hilft es jetzt, deswegen nochmal alles raus reißen und anständige Handwerker die Arbeit von vorne machen lassen? Das will keiner mehr, wir haben alle genug.

So haben die Gattin und ich nun unsere Wohnung wieder wohnlich gemacht, geputzt und gescheuert, geräumt, gemalert und vorbereitet. Heute kommen unsere Tapezierer wieder und machen den Rest, malern die restlichen Wände und lassen uns dann wieder alleine. Die Jungs sind wenigstens verlässlich und arbeiten gut, muss man nicht weiter kontrollieren. Wie werden dann heute Abend beginnen unsere Sache wieder einzusammeln und so weiter. Außerdem merkt man deutlich, man ist keine 20 mehr….

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