Shorties-107

    • Ich würde im Leben meine Wohnung nicht eintauschen wollen/können.
    • Testweise kann ich das Backup-NAS im Büro-RZ unterstellen um zu testen wie sich ein Backup auch nach außerhalb der heimischen Umgebung umsetzten lässt. But firewall my ass.
    • Die Überarbeitung des Impressums wegen dem europäischen Datenschutz war vielleicht nicht nötig, aber schaden kann es auch nicht. Schlimm genug, dass man sich als Privatmensch derart äußern und absichern muss/sollte.
    • Nie verspürte ich weniger Lust dieses Land auch nur für 5 Minuten zu betreten. 
    • Die verloren geglaubte Paketstationskarte an einer Stelle wieder gefunden, wo ich mich nicht erinnern kann überhaupt je gewesen sein. Jetzt Besitzer von 2 Karten und eine davon geht nicht mehr. Wäre auch zu schön gewesen.
    • Nicht danach gesucht, aber dennoch gefunden.
    • Heavy Rotation auf dem iPhone:
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      Danielia Cotton – Righteous People
    • Ich verstehe diesen blödsinnigen Hype um das autonome Fahren nicht. Busse, Bahn .. anyone? 
    • Raus aufs Land. Klingt gut, leider nicht umsetzbar.

Natürlich

kann man sich kurz vor dem Weg ins Büro den Gameing-PC anstellen, damit der gewiefte Admin remote und bequem vom Büro aus ein etwas umfangreicheres Backup laufen lassen kann. Die Büchse läuft, die USB-Platte hängt dran, die Monitore sind aus, doch leider vom Büro-Mac aus gibt die Kiste überraschend keine Antwort, weil der gewiefte Admin vergessen hat das Remote-Tool zu starten. *arg

Bastelstunde – Backup für ein Medien-NAS

Meine Medien (Filme, Musik etc.) liegen auf einem QNAP NAS (TS-419 P II – 4 Bay, 2.73TB im RAID 1, was eine Nettokapazität von 8,06TB ergibt). Die Macs, iPads und Linux hier im Haus verbinden sich bei Bedarf via WLan/LAN auf SMB-Freigaben und holen sich was sie brauchen, Windows darf das nicht, weil es nur noch ein Rechner für Steam ist. Backups machte ich bis dato via manueller SyncJobs auf externe Platten, die ich danach verräumte.

Das funktioniert, dann wird man zu faul, vergisst es, macht es trotz Vorsatz doch wieder nicht und plötzlich hat man ein 4 Monate altes Backup. Das geht so nicht, denn in dem medien-NAS steckt eine Unmenge Geld und Arbeit. Das muss geändert werden. Backups gehören weitestgehend automatisiert und ausgelagert.

1. Backup der Muisc-Libary
Alle Musikdaten (iTunes) liegen auf meinem MacBook und werden via CronJob und rsync regelmäßig im WLan aufs NAS gespiegelt. Die TimeCapsule eignet sich hierzu leider nicht, die ist zu klein. Eine neue 3TB zu kaufen wäre eine Möglichkeit, aber was mache ich dann mit den Videos? QNAP bringt diverse Backup- und Synctools gleich mit, man muss Sie nur zweckmäßig einsetzen.

Das Medien-NAS kopiert somit die komplette bereits gespiegelt iTunes-Library vom MacBook mitsamt Nebendaten einmal die Woche des Nächtens auf einen separaten Dropbox-Account. Als Privatmensch kann man dort 1TB mieten, das kostet nur 99€ im Jahr. Man kann auch mehr kaufen, jedoch nur als Pro-Account mit einer Mindestabnahme von 5 Lizenzen. Jeder dieser Lizenzen kostet 10€ im Monat, also 50€, oder 600€ im Jahr. Die 5 Stück muss man nehmen, ob man sie braucht oder nicht. Google kommt mit 10TB, jedoch für 99€ im Monat, das sind 1.188€ im Jahr. *gulp Es gibt noch andere Anbieter auf dem Markt, meist im europäischen Ausland. Dort kann man als Privatmensch einen Account von 10TB oder mehr Cloudspeicher für 10-20€ im Monat anmieten, doch im Kleingeduckten steht dann, dass die Accounts nur mit 10mBit Anbindung versehen sind, oder sonstige Nutzungseinschränkungen besitzen. Bei 10mBit läge die maximale Datenrate bei ~1,1MB/s, realistisch sind 800kb/s. Alleine die Videos auf dem NAS würden auf diese Weise über 30 Tage brauchen bis das initiale Backup fertig wäre. Für diese Zeit wäre mein Internetanschluss aber maximal ausgelastet. Das ist inakzeptabel und auch nicht funktional. Amazon und sein CloudLösung zog ich auch in Betracht, habe aber die Berechnung der möglichen Kosten nicht auf die Reihe bekommen. Da bin ich zu blöd für und habe es dann gelassen. 

2. Backup der Videothek – was ich letztlich gemacht habe
Über eBay erwarb ich ein kleines QNAP NAS (TS-219 P II – 2bay) ohne Platten, eine 3TB und 2TB lagen noch im Schrank. QNAP erlaubt gottlob verschiedene RAID-Modi, darunter auch JOBD. Damit werden die Platten im NAS zu einem logischen Verbund zusammengefasst und die Kapazitäten nahezu aufsummiert. Da es ‘nur’ ein Backup sein soll, benötige ich keine Redundanz. Somit hätte ich ca.5TB an Backup-Kapazität, reichlich für meine Zwecke.

Da ich kein LAN-Kabel durch Haus ziehen kann und nicht will, WLan zu weit weg ist, bleibt nur noch Power-LAN als alternatives Tool der Wahl. Power-LAN leitet mittels spezieller Adapter den Netzwerktraffic durch das hausinterne Stromnetz. Ich habe keine Erfahrung damit, also erstmal musste ich mich kundig lesen. Das deutsche Unternehmen Devolo ist wohl der bekannteste Anbieter dieser Adapter, andere Hersteller aus dem chinesischen Raum siegen im Preisvergleich, stürzen aber in Punkte Qualität und Zuverlässigkeit gnadenlos ab. Gekauft habe ich dann Devolo 550 Lan StarterKit. Etwas Sorge hatte ich nach der Lektüre wegen der doch stellenweise sehr alten Elektroinstallation im Haus, doch wenn ich Steckdosen mit den neuen Kabeln nutze, sollte es gehen. So habe ich mich die ganze Woche schon drauf gefreut meinen Plan endlich live zu testen. 

Nachdem alles aufgebaut und konfiguriert ist (ist mit etwas Wissen um QNAP und Netzwerk nicht wirklich schwer) habe ich als erstes den Datendurchsatz und die Stabilität am Power-LAN getestet.

Datendurchsatz mit Devolo-Powerlan im Altbau:
innerhalb der Wohnung (nur Altverkabelung): 12-18MB/s leider nicht sonderlich stabil
innerhalb der Wohnung (nur Neuverkabelung): ~25MB/s sehr stabil
NAS im Keller (Neukabel – aus dem DG und 2 Etagen dazwischen) ~13MB/s sehr stabil – check, das reicht mir.

Für das initiale Backup stelle ich das NAS wieder in die Wohnung und später kommt es in den Keller, ein Fliegennetz drüber damit keine Tierchen hinein krabbeln können, eine kleine USV um Spannungsschwankungen auszugleichen und fertig.

Leider ist eine der Platten aus meinem Schrank doch defekt, die muss ich noch tauschen. In einem Jahr wird der vorab bezahlte Dropbox-Account aufgelöst und alles wird runter in den Keller gesichert. Ich habe mir quasi mein eigenen kleines Backup-Rechenzentrum gebaut.  

Kosten:
NAS TS-219 P II: ebay-kleinanzeigen 110€
Devolo Power-Lan: Amazon 80€
WD 3TB Neu-Platte: Amazon 110€
USV: Amazon 80€
Zeitaufwand: 2-4 Stunden

Die QNAP NAS sind bei der Netzwerkkonfiguration manchmal ziemlich zickig, da darf man nicht die Geduld verlieren. Wer Fragen hat oder Hilfe beim eigenen Aufbau einer zweckmäßigen NAS-Backuplösung braucht, darf sich gerne in den Kommentaren melden.

Beitrag No 2.250
Beitrag No 2.250

Merci fürs lesen, hiersein, reinschauen, bleiben, schreiben.

Mailkonten in Mac Mail verschwunden

Mac Mail ist mit einem umfassenden Hintergrund-Crash mitten im Betrieb eingefroren, der Mac selbst arbeitet problemlos weiter. Soweit so schlimm, also Keyboard Kung-Fu (alt+cmd+esc drücken) ausüben und Mac Mail neu starten. Überraschenderweise will Mac Mail dann aber komplett neu eingerichtet werden, alle MailKonten und auch die bisherigen Mails scheinen verschwunden. Ein Blick in ~/Library/Mail/V2/ sagt aber, es ist alles noch da.

Im englischen Apple-Forum fand ich auf die Lösung:

Beende Mac Mail vollständig und ersetzte die folgenden Dateien aus dem Backup der hoffentlich vorhandenen TimeMachine: com.apple.mail.plist in ~/Library/Preferences und Accounts.plist in ~/Library/Mail/V2/MailData. Sollten an den benannten Stellen die alten (vermutlich defekten) Dateien noch vorhanden sein, empfiehlt es sich diese zuvor an eine andere Stelle zu kopieren, man weiß ja nie.

Danach starte Mac Mail wieder und alles ist wieder an seiner bestimmten Stelle. Die Ursache des Ganzen ist indes unbekannt, die Konsole schweigt bzw. gibt für mich nur unverständliches Gebrabbel von sich. Die Tatsache, dass der Forumseintrag von 2011 ist, deutet für mich auf einen immer noch vorhandenen (wenn auch selten auftretenden) Fehler in Mac Mail hin. #wtf Aber Hauptsache dämlich aussehende Hipster/Fan-Uhren verkaufen. *kopf-tisch-wand