thatblog-radio

thatblog-radio ist eine sporadische Serie auf thatblog, bei der ich Musik vorstelle die ich mag..

Ich höre einen nur leicht monotonen Beat, irgendwas womit der Fuss mitgehen kann, ohne das er aktiv überwacht werden muss, 

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Himbrecht – Moose

während ich zufällig geleitet durch Minuschs Blogs einige Interviews von Frauen lese, die häuslicher Gewalt in unfassbaren Ausmaßen ausgesetzt waren. Dann steht der Fuss ruhig und die Musik … die ist irgendwie weg. 

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Szenen einer Ehe

Sie schaut fern, er sitzt am Gaming-PC im Nebenzimmer, beide Handys in der Ladestation im Wohnzimmer.

Sie: (ruft) Dein Handy klingelt.

Er: (unterbricht das Game, geht zu den Ladestationen und prüft beide Handys) Nö, kein Anruf. (geht wieder zurück zu seinem Game)

Sie: (ruft 10 Minuten später) Dein Handy klingelt schon wieder.

Er: (unterbricht erneut das Game, geht zu den Ladestationen und prüft beide Handys) Nö, wieder kein Anruf. Ist das ein merkwürdiger Scherz, oder mache ich gerade ein heimisches WorkOut?

Sie: *hmpf

Er: selber hmpf

Sie: (ruft 10 Minuten später) Dein Handy klingelt schon wieder. Mach das doch mal aus, es stört.

Er: (ruft zurück) Die beiden Male hat es auch nicht geklingelt. Schau halt selber nach und lass mich bitte in Ruhe spielen.

Sie: Aber es ist Dein Handy.

Er: (ruft verstört) nein, es hat nicht geklingelt. Das ist im Fernsehen.

Sie: (ruft) Doch Deins.

Er: (ruft) Nein Fernsehen.

Handy in Ladestation klingelt.

Sie: (ruft) HA!

Er: (mutmasst, sie hat heimlich das Festnetz genommen und mein Handy angerufen). Ja jetzt.

Sie: (ruft) Vorhin auch, jetzt komm her und nimm ab, es nervt.

Er:  (unterbricht erneut das Game und geht zur Ladestation) Ha! Es ist Dein Handy.

Sie: Oh, gib es mir doch gerade.

Er: (zögert)

Sie: Bitte!

Er: (zögert)

Handy hört auf.

Sie: Es war wohl nicht wichtig. Ich schau nachher wer das war. Oder Du schaust jetzt.

Er: (bleibt stehen, unschlüssig)

Sie: Hast Du keine Lust mehr zu spielen?

Er: Du lässt mich ja nicht.

Sie: *hmpf

Er: *hmpf

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Durchsetzung

Kaum das die kalte Jahreszeit auch nur ansatzweise spürbar ist, wird auf die umgehende Nutzung kältetauglicher Bereifung der Fahrzeuge gedrungen. Woher dies auch rührt, bis Schnee kommt und die Gummischlappen dann ihren rechten Nutzen bringen, dauert es in diesen Niederungen bis Dezember/Januar. Das ist nun schon seit Jahrzehnten so, aber nein es muss muss muss muss. Dieses Mal habe ich jedoch ohne es wirklich zu wissen wie jedoch den Punkt gemacht und in der ersten Novemberwoche den Wechsel verschoben. Damit ich nicht noch mehr Boden gewinne, hat die Gattin schon mal einen Termin gemacht und mich aufgefordert diesen auch wirklich einzuhalten. Habe ich immer noch gewonnen?

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Szenen einer Ehe

Die Gattin hatte ein Hüngerchen, mochte aber figurseitig auf ein Wurstbrötchen verzichten, so wurde etwas genörgelt und doch lieber verzichtet. Später schleiche ich in die Küche um mir indes eines zu bauen, snackmäßig. Sehr leise drapierte ich die Bestandteile und baue mir ein Brötchen, mit Dijonsenf auf Mortadella, 2 Salatblättern und einer Scheibe Käse. Klingt lecker gell? Gerade als ich alles wieder verstaut hatte, taucht sie fast wie gerufen in der Küche auf und fragt mich durchaus vorwurfsvoll, was ich da tue. Sie wartet nicht auf meine Antwort, sondern möchte stattdessen gleich mal beißen. Typisch, wie bei den Pommes, selbst keine bestellen wollen, aber immer welche wegnehmen. Ich weise sie auf ihre kürzliche Entscheidung hin und schütze mein Brötchen, indem ich es an der Hüfte halte und es so aus ihrem Blickwinkel entferne. Sie möchte trotz ihrer Entscheidung beißen und auch ja nur einmal. Sie bedrängt mich fast und fordert nun energischer nach dem einen kleinen Bissen. Ja-ja, von wegen klein. Was bleibt mir anderes übrig, also hole ich das Brötchen hervor und halte es ziemlich weit vorne und es ihr hin. Sie peilt die Lage und nähert sich dem leckeren Teil und schiebt vorsichtig mit den Lippen meiner Finger weg und drückt mit ihrer freien Hand von hinten nach. Und so verschwinden ⅓ meines Snacks. Sie grinst schelmisch, kaut mit einem übervollem Mund und lässt mich stehen. Aber Hauptsache sie hat sich kein Brötchen gemacht, es ist doch immer dasselbe. *grmpf*

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Gespräche in einer Ehe – 02

Nach dem Einkauf:

  • Sie: Warum hast Du denn Lätta mitgebracht?
  • Er: Öhm, weil die auf dem Einkaufszettel stand.
  • Sie: Aber die mag ich nicht.
  • Er: Warum schreibst Du sie dann auf den Zettel?
  • Sie: Weil wir Margarine brauchen.
  • Er: Und warum schreibst Du dann Lätta auf, wenn …. .
  • Sie: Du weißt doch was unsere Margarine sonst ist.
  • Er: Ja und?
  • Sie: Kamst Du nicht von alleine auf die Idee, wieder die Betrolli mitzubringen?
  • Er: Wenn Du also Lätta schreibst, meinst Du Bertolli?
  • Sie: Ja.
  • Er: Aha.
  • Sie: Nein. Hättest ja mal mitdenken können.
  • Er: Deine Einkaufzettel sind i.d.R. eine strikt abzuarbeitenden Liste. Aber da ich nun weiß, d …
  • Sie: Moment. So war das nicht gemeint.
  • Er: Ach wirklich?
  • Sie: Jetzt tu nicht so.
  • Er: Also noch einmal, warum schreibst Du dann Lätta, wenn Du Bertolli meinst?
  • Sie: (kleinlaut) Mir fiel nur der blöde Name nicht ein.
  • Er: *rofl*
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