es wird

Am vorletzten Samstag vom späten Abend bis in die tiefe Nacht und am Sonntag Mittag danach noch einige Runden absolviert. Alles in Allem war ich nicht wirklich gut, aber auch nicht so schlecht. Sonntag abend hätte ich fast sogar eine Runde gewonnen, aber dazu fehlte dann doch die Erfahrung und der Überblick wie es im CloseCombat am besten gespielt wird. Die Lernkurve wird spürbar und hoffentlich auch bald sichtbar in Form von Ergebnissen. Ich muss nicht gewinnen, ich möchte gerne und muss eher mit einer Chance wirklich spielen dürfen, dann bin ich zufrieden. Doch, die Entscheidung das Spiel anzuschaffen scheint bis jetzt nicht schlecht. 

Aber für ein released 1.0 Game ist das schon noch ziemlich verbuggt. Die Maus spielt manchmal verrückt (keine Bewegung des Models möglich, links ist recht, vorwärts ist rückwärts, erst bis eine Waffe in der Hand ist und man darüber visiert hat hat ein einen Ruck und dann rastet das Bild und die Bewegungsoptionen wieder richtig ein), Keyboard Eingabe nicht möglich (man muss eine Taste mehrfach hinter einander drücken), böse FPS-Drops (erst auf very low geht gut es mit 70-90 FPS, (8Core AMD, GTX960 4GB, 8GB RAM) darunter ist es nicht schön), die HitBoxen im Gelände sind auch ganz speziell, … ich werde sicherlich noch mehr finden. Nun ja ….

Wenn

Kundenbewertungen eines Artikels in Amazon auch inhaltlich sehr weit auseinander liegen, sollte man den Preis besser außer acht und doch lieber die Finger von dem Teil lassen.

Outlet

Die vergangene Woche habe ich mich in ein sogenanntes Outlet schleppen lassen, das erste Mal überhaupt. Geballt offerierte Preisgefälle sind mir suspekt. Vermute ich dahinter doch nichts anderes als massenhafte Ladenhüter aus Schlussverkäufen der letzten 5 Jahre, in schicker Umgebung mit ‚gefummelten‘ Etiketten (z.B. vorher 896€, jetzt nur noch 14€) präsentiert. Soweit das sorgsam gepflegte Vorurteil.

Ich habe mich heuer belehren lassen. In dem bewussten Outlet gibt es sicher auch Ladenhüter, aber auch jede Menge höchst ansehnlicher Ware zu extrem verführerischen Preisen. Man muss wirklich widerstehen wollen, wenn man sich dem Zug der Preise entziehen möchte und sich kein völlig unnötigen Unsinn anschafft nur um die Gelegenheit nicht zu verpassen. Wir sind gebummelt, lange und ausgiebig, haben viele Sachen angefasst und überlegt, die Mädels waren fast ein wenig im Rausch, aber nur fast. Andere waren da weit weniger zurückhaltend und so zeigte es sich immer wieder, dass mit den sinkenden Preisen sich automatisch die Zurückhaltung und Erziehung vieler Menschen nahezu nahtlos manipulieren lässt. Aber na ja, was solls.

Und ich? Aufgrund des eindeutig auf Weiblichkeit zugeschnittenen Angebotes verlegte ich mich aufs hilfreiche suchen, (an)gucken und kommentieren. Bis auf den einen Laden, der mir einen Anzug kredenzte, mit einem sehr feinen Tuch und einen ansprechenden Schnitt, dazu noch lediglich für ein Drittel des eigentlichen Preises. Da wurde mir ein Verzicht unmöglich gemacht. Nur die Hosen sind etwas zu lang und zu weit, aber das lässt sich korrigieren. Die schlimmste Ecke im Bezirk: Lindt. Die Hölle auf Erden, ich sags Euch.