Sachen machen – Urlaubstag 17

  • Die Urlaubskasse hat noch etwas Geld übrig, das wird heute unter die Leute gebracht.
  • eBay-Kleinanzeigen erfordert weiter erheblich Aufmerksamkeit, ich habe wieder viel Zeugs drinnen, demnach ist der ‘Gesprächsbedarf’ auch höher. Egal wie aufwändig man die Artikelbeschreibungen erstellt, anstatt zu lesen werden Fragen gestellt die in der Beschreibung schon beantwortet werden. Das spare ich mir in Zukunft.
  • 2 Business-Hemden zum Preis von einem bei Wallbusch in Wiesbaden. Ob das Angebot auf bestimmte Hemden limitiert ist. Nein, höre ich, ich könne frei wählen. Ich nehme eines, probiere es an und mag es haben, gehe also zu einem anderen Ständer und …. ja aber nicht von dort nur für Hemden von hier. Ich frage was aus ‘ich kann frei wählen’ geworden ist. Ja meinst sie, frei wählen von hier. Ok, ohne mich, veralbern kann ich mich alleine.
  • Ein Thai-Restaurant zum 2.Mal besucht und wieder vorzüglich gegessen. Es ist nicht sonderlich groß, ist sehr Thai eingerichtet, wird von Thailänder bewirtschaftet und fremdartig gemütlich. Es gibt dort ‘Thai-Sitzplätze’, die auf einer Art Podest sind, keine Stühle, sondern Sitz-Liegekissen und flache breite Tische, keine Schuhe und man darf sich auch bequem hinfläzen. 
  • Erst wird man mit Pflaumenkuchen fast schon beworfen und wenn man denn tatsächlich welchen haben will gibt es keinen mehr. 
  • Die Alltagssprache der letzten 14 Tage war englisch und ich habe leicht Probleme das wieder zurückzusetzen. Der Kopf denkt  weiterhin englischer Sprache. *wtf
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Da spare

ich mir extra einen Krebbel (gefüllter Berliner und kommt mir jetzt keiner mit Pfannkuchen oder wie auch immer die Dinger heißen, hier sind es Krebbel. Basta!)  auf, den ich mir gestern Abend noch vom Becker mitgenommen habe. Es war zudem auch noch der Letzte, machte aber nichts, er war frisch. Jedenfalls habe ich mir den aufgespart im festen Vorsatz ihn heute als Nachtisch zu verspeisen. 


Dann komme ich nach Hause müde und ‘ausgelutscht’, esse noch etwas zum Abendbrot und höre noch etwas Musik auf der Couch, youtube noch etwas und nickere kurz vor den Nachrichten auf der Couch für einige Sekunden/Minuten weg. Kannst ja nichts dagegen machen, ist halt so. Jedenfalls schrecke ich plötzlich hoch weil ein Geräusch mich stört und denke direkt wieder an den vergessenen Kebbel von gestern. Es ist 21.30 mault die Gattin, aber egal … ich habe es mir vorgenommen … manometer war der gut. 

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Essen

Es gibt scheinbar Menschen, die können nach eigenen Bekunden tatsächlich 2 Tage ohne Essen auskommen. Bei dem gestern in einem Chat getroffenen Onlinemensch handelte es sich eine Frau in den frühen 20-igern, die behauptet nur Kaffee trinken zu müssen. Der Kontext des Chats ist nicht von Belang, aber 2 Tage nichts zu essen (aus welchen Gründen auch immer, Geldmangel war es nicht) und nur Kaffee zu trinken ist (wenn es denn stimmt) ist mir schon arg beängstigend.

An Wochentagen hängt mir der Magen spätestens um 12.30 Uhr so tief, dass ich etwas essen muss, sonst werde ich grantig. Am Wochenende gibt es diese komische Grenze witzigerweise nicht. Da kann ich tatsächlich auch den größten Teil des Tages ohne Essen auskommen, trinke ich aber viel.

btw: Meine übliche Tagesration an Büromahlzeit (wir haben zwar eine Kantine, aber die ist grausig und verlangt von Kunden die nicht einer bestimmten Firma angehören, mehr Geld. Eine Unverschämtheit die ich nicht mit trage und deshalb die Kantine zusätzlich noch boykottiere):

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amerikanisches Mallorca-Syndrom in Deutschland

Wir sitzen in der Sonne in einer Art kleinen Biergarten mitten in wiesbaden, geniessen die sicherlich kurze Wärme und warten auf unsere bestelltes Essen. Amerikanische Menschen und deren deutsche Begleiter kommen vorbei, wobei die Begleiter wortreich erklären wo man gerade ist und was man hier so macht. Sie sind alle etwas linkisch und unsicher unterwegs, also beide Parteien, vielleicht Urlaubsbekanntschaften auf Gegenbesuch.

Sie stehen alle vor der Tageskarte (Tafel mit Kreide) und übersetzten die Mahlzeiten, es ist eine deutsche Karte mit einfachem aber sehr gutem deutschen Gerichten. Die Amis springen partout nicht drauf an, auch als die Bedienung mit unseren Teller an der Gruppe vorbei läuft, sehe ich nur gerunzelte Stirne. In der Nachbarschaft entdecken sie eine Burger-Bude und sind nicht mehr zu halten. Nun ja, was einigen Deutschen die Schinkenstrasse auf Mallorca ist, ist einigen Amerikanern wohl der Burger. Bloß nichts neues versuchen, könnte ja gut sein. (Es gab übrigens bei uns Rosenkohl mit Rouladen und Petersilienkartoffeln. GEIL!)

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