Social-Media-Reinemachen

Nicht erst seit Cambridge Analytica kam der Gedanke auf, ob das alles so richtig und gut ist was und wie ich die diversen Social Media Kanäle nutze. Was mache ich da und wer macht mit dem was ich da mache etwas eigenes oder partizipiert davon?

Ein Ergebnis der Überlegung war sicherlich wieder mehr für sich selbst zu schreiben. Das klappt soweit schon, wenngleich die Zugriffszahlen auf thatblog eigentlich stagnieren. Aber wie schon Anke Gröner schreibt blog like noody’s watching. In dem Sinn …

Mit als Ergebnis aus dem Facebook-Skandal ist das Logon von Facebook und zusätzlich alle Daten aus meinem Alltagsbrowser Safari entfernt und auf die Gelegenheitsbrowser Opera und Chrome umgezogen. Auf dem iPhone und dem iPad ist Facebook schon weg, die Akkus der beiden Geräte atmeten sehr erleichtert auf.

Soweit so gut. Dann kam mir Instagram endgültig in die Quere, weil die ständig an der Timeline der Bilder herumpfuschen, für mich unregulierbar entscheiden was ich von denjenigen Personen denen ich folge sehen darf und was nicht. Bevormundung triggert mich massiv. Ich sah keine Möglichkeit das ungewollte Verhalten von Instagram zu ändern und deswegen wurde das Konto und die App gelöscht. Ende.

Dann las ich, dass Twitter sehr bald 3rd-Party Twitter-Apps quasi ausgrenzen wird. Bisher konnte ich mit dem WebInterface von Twitter im Alltag nicht wirklich viel anfangen, daher nutze ich Tweetbot auf Mac und iOS. Ab 19.06. ist dies aber nicht mehr wirklich möglich, also will man die User auf das WebInterface zwingen. Auch hier wieder Bevormundung und weil ich nicht lange fackle ist Tweetbot (*soifz) schon mal runter von Handy (der Akku bedankt sich ähnlich wie bei Facebook) und auch gleich von den Macs. Auch Twitter möchte ich zukünftig nur noch bei Bedarf nutzen, es ist daher ebenfalls vom Alltagsbrowser gänzlich getilgt und auf Opera und Chrome (wie oben) umgezogen. Nur auf dem iPad gibt es den Tweetbot. Noch. 

Ich habe das Bedürfnis und den Willen diese ganzen Kanäle nicht mehr ständig um mich herum zu haben, mich nicht mehr permanent von den Plattformen beschallen zu lassen. In Zukunft entscheide ich selbst wann und zu welchem Zeitpunkt diese Kanäle meine Aufmerksamkeit bekommen. 

11.0.4. Update: Twitter im Browser ist unbenutzbar, das Interface verdient nicht mal den Namen Schrott, das ist nicht nur schlecht, es definiert mieses Interface völlig neu. Ich hoffe Tweetbot bekommt das bis zum 19.06 gebacken, sonst bin ich weg da. 

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Shorties 102

  • Angesichts des neuen Handies mit eigentlich wahnwitzigen 256GB Speicher, kann der im Urlaub und auch sonst noch so gerne genutzt iPod Classic (160GB) nun verkauft werden. Auf eBay mag ihn bis jetzt noch keiner, obwohl die Geräte eigentlich schwer gesucht sein sollen.
  • Die anfängliche _neu_ neugierige Facebook-Nutzung hat sich mittlerweile gesund geschrumpft. Dauerhaft interessante Gruppen sind nicht dann doch so einfach zu finden, viel zu oft entpuppt sich das als Kindergarten, EgoPlantage oder krasses Trollen.
  • Wieder mit Wordfeud angefangen (Scrabble Clone auf dem iPhone)
  • Bartstutztipps von der Friseurin empfangen. Manchen Sachen sind eigentlich so selbsterklärend und offensichtlich und doch … als wenn man es unabsichtlich aber dennoch mit Vorsatz falsch macht.
  • Ich habe tatsächlich auf Twitch einen Stream eingerichtet. Und es auch einmal ausprobiert (natürlich ohne Facecam). Das Ganze fühlt sich aber dermaßen schräg und falsch an, also sofort wieder gelassen und den Channel deaktiviert. Wie konnte ich nur….
  • Unverhofftes Ding von den täglichen Menschen bekommen. Mit Kommentar der in seiner Schlichtheit aber so was on-point war, überrumpelt konnte ich kaum etwas sagen. Erstes Mal überhaupt so etwas erfahren.
  • Wollte leere CD-Hüllen verschenken, ggf. auch gegen Porto. Nach 2 nervigen Tagen die Facebookgruppe wieder verlassen und die Hüllen in die Tonne geworfen. Das Bildungssystem hierzulande ist so was von im Arsch.
  • Jemanden fragen, keine Antwort bekommen, Nachfrage ändert nichts, sich selber versucht zu helfen, viel Mühe gehabt, nicht wirklich gut geklappt, dann von dem der nicht zuhört gefragt werden, warum man denn nicht fragt. *nunja…
  • Ehrlichkeit außerhalb der Familie wird überbewertet.
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hello Facebook (again)

2011 war ich für 1 oder 2 Jahre schon mal auf Facebook angemeldet, hauptsächlich um mit lieb gewonnenen zukünftigen ehemaligen Kollegen weiterhin gewissen Kontakt halten zu können. Das war es auch absolut wert. Die Nebeneffekte der Plattform in Form von höchst nervigen Menschen, wirren Posts und vielfältiger Spam waren am Ende weniger erbaulich. Im Laufe der Zeit überwogen die gefühlten Nachteile, die ehemaligen Kollegen entfernten sich voneinander (was letztlich völlig normal ist) und ich flüchtete.

Heuer bin ich wieder drin. Nicht ganz ohne komische Gedanken, oder besser ‘Nachgeschmack’. Die Plattform ist aus unserem Online-Leben ganz offensichtlich nicht mehr weg zu denken und so blöd sich das jetzt auch anfühlt, ich möchte mich nicht mehr aktiv und generell davon ausschliessen.

Und doch ist es auch kritisch sich mit den Inhalten und den Gruppen zu beschäftigen, ob nun man glühend verehrt, zustimmt oder dagegen ist. Nicht alles uneingeschränkt glauben und zustimmen/liken was man dort liest und erfährt, aber mitlesen und sich eine eigene Meinung bilden. Nicht immer wieder über Dritte erfahren zu müssen, vielleicht Teil einer bestimmten Online-Community werden, die es wiederum hoffentlich wert sein wird. Dann liest man so etwas und mahnt sich extra zur Vorsicht, sich nicht verleiten und instrumentalisieren zu lassen. Ich hoffe seht es gelingt mir (Link funktioniert nur wenn in FB auch angemeldet ist).

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Shorties 73

  • Wenn Aufmerksamkeiten sich verlagern und man sich selbst dran gewöhnen muss.
  • Schuhkauf im Internet ist nicht nur für Frauen eine mitunter ‘aufregende’ Sache.
  • Einen Menschen eine kleine Überraschung bereiten und zu erleben wie eben dieser Mensch diese sprachlos in Händen hält? unbezahlbar!
  • Der Arbeitshalde wächst unaufhörlich und es ist kein Ende absehbar. Wollte ich es anderes haben? Eher nicht, aber etwas mehr Zeit dafür zu haben wäre schon schön.
  • Ich werde mehr oder weniger unaufgefordert mit belgischem Bier versorgt. Das Zeugs schmeckt urgeil.
  • Und dann war da noch die Sache mit dem “sich davor drücken”. *sigh*
  • Und immer noch glauben die Musik-Shops im Internet, dass sich der Fantasie-Standardpreis von ~10€ für eine CD und ~1,20 für einen Song durchsetzten wird. // Wieder ein Jahr geschafft meiner Prämisse (= CDs < 7€) die Treue zu halten.
  • Ich muss mehr Gitarre üben, sonst wird das nie etwas.
  • Vorsätze für 2012? Nichts vornehmen, machen!
  • Wir hätten wieder gerne einen Hund, nur haben wir keinen Möglichkeit das Tier tagsüber zu halten. Keiner kann ihn ins Büro mitnehmen.
  • Vor vielen Jahren hatte ich der Gattin versprochen mit ihr zu campen, leider hat sie es noch nicht vergessen.
  • Verantwortung tragen. ein gutes Gefühl. irgendwie.
  • Kaufgelüste. Schlimme Sache das.
  • Vor Wochen unbemerkt entfreundet worden. Selbst wenn ich es bemerkt hätte, wäre ich auch nicht daran interessiert gewesen. Dann kommt plötzlich eine Mail die mir ungefragt erklären will warum. hä? => get a life sucker
  • Und plötzlich stellt sich die Lust nach Espresso ein. #komisch
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