Sachen machen – Urlaubstag 17

  • Die Urlaubskasse hat noch etwas Geld übrig, das wird heute unter die Leute gebracht.
  • eBay-Kleinanzeigen erfordert weiter erheblich Aufmerksamkeit, ich habe wieder viel Zeugs drinnen, demnach ist der ‘Gesprächsbedarf’ auch höher. Egal wie aufwändig man die Artikelbeschreibungen erstellt, anstatt zu lesen werden Fragen gestellt die in der Beschreibung schon beantwortet werden. Das spare ich mir in Zukunft.
  • 2 Business-Hemden zum Preis von einem bei Wallbusch in Wiesbaden. Ob das Angebot auf bestimmte Hemden limitiert ist. Nein, höre ich, ich könne frei wählen. Ich nehme eines, probiere es an und mag es haben, gehe also zu einem anderen Ständer und …. ja aber nicht von dort nur für Hemden von hier. Ich frage was aus ‘ich kann frei wählen’ geworden ist. Ja meinst sie, frei wählen von hier. Ok, ohne mich, veralbern kann ich mich alleine.
  • Ein Thai-Restaurant zum 2.Mal besucht und wieder vorzüglich gegessen. Es ist nicht sonderlich groß, ist sehr Thai eingerichtet, wird von Thailänder bewirtschaftet und fremdartig gemütlich. Es gibt dort ‘Thai-Sitzplätze’, die auf einer Art Podest sind, keine Stühle, sondern Sitz-Liegekissen und flache breite Tische, keine Schuhe und man darf sich auch bequem hinfläzen. 
  • Erst wird man mit Pflaumenkuchen fast schon beworfen und wenn man denn tatsächlich welchen haben will gibt es keinen mehr. 
  • Die Alltagssprache der letzten 14 Tage war englisch und ich habe leicht Probleme das wieder zurückzusetzen. Der Kopf denkt  weiterhin englischer Sprache. *wtf
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Farben

Gefühlt konvertieren die Farben der Office-Hemden nach einer Weile immer zu sehr nach Blau. Sicher gibt es viele Blautöne und Variationen und doch steht man irgendwann vor dem Schrank und hat nichts anzuziehen, geblendet durch gleich-tönige Vielfalt. Es wurde also Zeit mal wieder den persönlich bequemen Farbraum zu verlassen und etwas anderes zu versuchen. 

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Manchmal kann ich die kreativen Schwarz-Träger schon ein wenig verstehen die sagen, sie tragen deshalb nur schwarz weil sie sich nicht entscheiden wollen, welche Farbe sie tragen wollen und so dem Modediktat entfliehen. So weit will ich jetzt nicht gehen, aber Farben sind nun mal auch etwas fürs persönliche Wohlbefinden. Das ich zumindest heuer tagsüber keine Krawatte tragen muss/will, macht dies mir die Auswahl und die Alltagsnutzung auch etwas leichter.

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Könnten Sie mal

bitte den Schal zur Seiten nehmen? So sprach mich eine etwas zu grell angemalte Dame in der Hemdenabteilung im Karstadt an. Warum sollte ich das bitte tun, fragte ich zurück. Weil sie sehen möchte wie mein Hals ist, ich hätte ungefähr die Statur Ihres Mannes und auch die Figur, sie wisse nicht so recht ob das Hemd das sie ausgesucht hat, auch passt. Dabei hebt sie es etwas hoch, damit ich es sehen kann. Öhm …. ich tue ihr den Gefallen. Sie schaut meinen Hals an, dann das Hemd. Und? frage ich. Sie flucht leise. Scheinbar also nicht. Ich frage sie, welche Größe es ist. Sie hat 42 ausgesucht. Das ich meiner Auffassung nach zu eng, 43 wäre besser, wenn es tallierte Hemden sind, eher 44. Da sie ein tailliertes Olymp hoch hält, würde ich doch eher ein 43 wählen. Falls es ihm nicht passt, solle er 5 Tagen fasten, dann passt es. Sie lacht mich herzlich an. Wir schwätzen dann noch über passende Krawatten zu anderen Hemden, die sie im Arm hat und so gehen wir für eine kurzen Zweit gemeinsam für ihren Mann shoppen und quasseln ein wenig und dies und das. Sie ist ein wenig zu redselig aber sehr nett. Nebenbei finde ich auch ein paar neue Hemden und wir schlendern zu Kasse.

Wo denn meine Frau wäre fragt sie mich als wir an der Kasse stehen? Ich bin alleine unterwegs, die Gattin wäre nicht dabei, weil auch sie unterwegs wäre. Sie ist sehr verwundert, ein Mann der alleine einkaufen geht und auch noch weiß wie und was und überhaupt. Sie wünschte ihr Mann wäre etwas mehr daran interessiert was er anziehe und würde sich nicht immer darauf verlassen, dass sie schon das Richtige aussuchen würde. Er hätte nie Zeit zum einkaufen, er wäre immer irgendwie eingebunden, andauernd die Jagd, dort ein Verein und hier noch einer, da Sitzung und dort Vorstand, es wäre schrecklich just um diese Jahreszeit. Ich solle meiner Frau doch ausrichten, sie möge auf mich aufpassen. Dabei tätschelt sie meinen Unterarm in dem ich meine Beute halte. Sie bedankt sich noch einmal und will mir zudem noch einen Kaffee kaufen, weil ich ja meine Zeit für sie geopfert hätte. Ich lasse mich nach etwas zögern dann doch breit schlagen, doch auf dem Weg zur Cafeteria klingelt ihr Telefon und sie muss leider vorzeitig weg, er möchte bitte jetzt abgeholt werden. Auf ein anderes Mal winkt sie mir zum Abschied zu. So etwas kann auch nur mir passieren.

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Victim

Vor vielen Jahren hatte ich im alten Sinn (Modeladen) am Mainzer Brand eine gute Quelle für Hemden aller Art. Mit der jungen Dame dort habe ich mich seinerzeit fast ein wenig angefreundet, so häufig wie ich dort war, auch wenn ich nicht jedes Mal etwas mitnahm. Heute habe ich sie im ‘neuen’ Sinn in Mainz wieder getroffen. Wir haben uns gegenseitig gefreut und es war irgendwie noch so wie von 15 Jahren, als wir uns aus “den Augen verloren haben”. Sie weiß sogar noch genau welche Sachen ich eher mag und welche nicht und verkaufen kann sie auch noch. tongue

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