mein MacBook

mein MacBook

Auf das mein MacBook ewig leben möge. Es ist mit 1680×1050 Pixeln eine Sonderauflösung, quasi eine Stufe vor den Retina-Displays. Leider hat Apple die Ersatzteilversorgung für diese Gerätegeneration mittlerweile eingestellt. Das interne WLan-Modul bekam kurz vor deren Abkündigung und nach dem Zwangstausch des MainBoards aufgrund eines Serienfehlers des GrafikChips hin und wieder merkwürdige Aussetzer (Ursache nicht auffindbar), deswegen nutze ich einen USB-WLan-Mini Stick, dessen Treiber mich wegen seiner zeitweise schrägen Arbeitsweise manchmal richtig abnervt. Deswegen kann ich auch kein HighSierra 10.13.x drauf machen, weil der USB-Treiber das nicht mitmacht. Aber sonst läuft es und läuft und läuft ….

mein MacBook

Zulasten des DVD-RW Laufwerkes habe ich in 2012 mittels Bausatz eine schnelle SSD eingebaut und bereue es weiterhin nicht das Geld investiert zu haben. In dieser Ausstattung ist das MacBook sicher noch 3-5 Jahre problemlos nutzbar. Und es hat richtiges USB, MagSafe, SD-SLot, Mini-Display … alles das was ein Benutzer im Alltag wirklich braucht. Ich habe es ohne Unterbrechung seit 2011, im näheren Freundeskreis gibt es mittlerweile schon die 3. Gerätegeneration an Windows-Laptops, aber mein MacBook wegen seines damals schon stattlichen Preises verteufeln.

Tätowiert ist es übrigens auch:

Deckel

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HybridMac

Nun also doch, ich bin auch dem Geschwindigkeitsrausch einer SSD erlegen. Von einem Hybrid-Mac spricht man in der Regel, wenn sowohl eine reguläre Festplatte als auch eine SSD in einem Mac eingebaut wurde. Wenn man es herunter bricht ist eine SSD ein sehr großer Speicherstick, optimiert auf den stationären Einbau mit sehr schnellen Schreib- und Lesegeschwindigkeiten. Der Nachteil an den SSDs ist allerdings derzeit noch, dass die großen Größen  > 256 GB mit bis zu 500€ und mehr doch recht teuer sind und nur die kleinen Größen < 128GB mit ca. 110€ relativ erschwinglich.

Mit einem Umbausatz wird das DVD Laufwerk aus dem MacBook entfernt und in ein externes Gehäuse mit USB-Anschluss verbannt, die SSD kommt an die Stelle des regulären Laufwerks, das reguläre Laufwerk an den Platz des DVD-Laufwerks, der mittels des Umbausatzes nun dafür auch geeignet ist. Der Umbau ist in einer Broschüre gut bebildert und dauert in etwa 20 Minuten. Dann wird binnen 6 Minuten(! – no shit!) eine komplett neue Installation von Mac OS X 10.8 von einer bootfähigen SD-Card auf die SSD ausgeführt und das neu erzeugte Nutzerprofil von der SSD auf die größere herkömmliche Festplatte ausgelagert, so dass nur das Mac OS X System auf der SSD läuft.

Leider musste ich erfahren, dass sowohl die Timecapusle, als auch der Migrationsassistent von der separat erzeugte Festplattenkopie so überhaupt nicht mit Symlinks können und daher das übergroße Nutzerprofil auf die SSD zu packen versuchen. Das scheitert natürlich, weil der Platz auf der SSD nun mal begrenzt ist. Nach etwas herum probieren und einmal Lehrgeld zahlen hat aber auch das geklappt.

Und was hat es gebracht:

  • Wieder viel gelernt, zumindest was die Internas eines Nutzerprofiles unter Mac angeht, sowie auch wie Mac OS X unter der Haube so tickt.
  • MORE POWER. Der Mac bootet quasi kalt in 14 Sekunden (vorher: 53 Sekunden), aus dem Hibernate wacht das MacBook sogar binnen 4 Sekunden (vorher ~25 Sekunden) auf.
  • Nach dem Fresh-Install habe ich meine vermissten 3 Stunden Batterielaufzeit fast komplett wieder zurück. Na also.

Fertig. Hat Spaß gemacht und jetzt muss ich mir was neues suchen.

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