Hinweis auf Vollast

Mein Verhältnis zur iCloud und Cloud-Diensten an sich ist mittel gesund, ich wäge sehr ab was ich in die Rechenzentren (RZ) von Apple oder wem auch immer hochlade bzw. nutze und was nicht. Fotos z.B. und Foto.libary in der Cloud ohne Freigabe außerhalb der Familie finde ich persönlich sehr praktisch. Das muss dennoch jeder mit sich selbst ausmachen. 

Irgendwann habe ich die Foto.libary auf dem MacBook nach dem notwendigen Aufbohren des Speicherplatzes im Apple-RZ auch fürs hochladen freigeschaltet. Danach habe ich das über Nacht mal laufen lassen, damit die ca.20.000 Fotos ‘oben’ und auf den mobilen Geräten abrufbar waren. Weiter gekümmert habe ich mich dann nicht mehr, die App und die Dienste habe ich machen lassen. Bis mir irgendwann auffiel, dass Fotos vom Handy nicht hochgeladen waren und somit in der lokalen Foto.libary fehlten. Blöd wenn man gerade mit dem Foto etwas machen möchte, der Versand via SMS oder Mail an sich selbst ist doch doof, dafür soll doch die iCloud da sein.

Die Fotos.app sagt sie wäre aktuell, es stünde nichts zum Download/Abgleich an. Dann habe ich die Verbindung zur Apple-ID/iCloud mal für einen Tag gelöst. Nach erneuter Verbindung geschah wie erwartet das ein Dienst im Hintergrund loslief und die Foto.libary mit den Bildern aus der iCloud abglich. Der Rest wird dann ja wieder von selbst gehen. Case closed. Tat es aber nicht. Handy und Mac Fotos waren auch nach einer Woche weiterhin nicht im Sync, aber Handy und iCloud waren es.

Lästige Probleme ohne Lösungen machen mich kribbelig, aber hier war nichts zu machen. Google und die Aluhut-Weisheiten aus den vielen Foren des Internets brachten keine Lösung. IMHO ‘nice-to-have’ Software die nicht tut was sie soll ist schlicht verbuggt und man muss nur auf ein Update warten. Auch das kam nicht.

Plötzlich und nach bestimmt 3 Wochen Untätigkeit meinerseits, begannen die Lüfter des MacBooks nachhaltig zu pusten, TimeMachine war es nicht und auch sonst war auf dem mac wenig los. Plötzlich began die Fotos.app doch tatsächlich 1748 Fotos zur iCloud hoch-/bzw. wieder herunter zu laden, ‘out-of-the-blue’ lief das Ding plötzlich los. Äh danke, warum?

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Betrachtung

Wie hat sich meine Mediathek in 2017 entwickelt? Es kam an Musik

hinzu. Angesichts meiner wieder gefundenen Freunde an Hörbüchern immer noch recht ordentlich, auch wenn ich deutlich weniger Musik hörte und anschaffte.

Die Bibliothek der neuen Hörbücher aus 2017

In 2017 hat mich die beste Tochter von allen letztlich doch nach Spotify in den Family-Account gezogen. Ich habe heftig gefremdelt und tue es eigentlich immer noch. Was soll ich mir anhören und wie finde ich das? Die vorgefertigten Playlists und die Option diese zu abonnieren ist zwar schon praktisch, entspricht jedoch nicht meiner Gewohnheit. Ich suche und finde lieber auf meine Weise. Ich tue mich also immer noch schwer in dem Dickicht der Masse von Spotify etwas für mich Interessantes oder Spannendes zu finden und meiner Vorliebe des zufälligen SuchFindens entgegen zu kommen. Letztlich komme ich damit insofern zurecht, dass ich mir neue Alben oder Künstler auf die ich im Alltag aufmerksam werde nicht mehr kaufe, sondern dort suche und anhöre. Es entsteht auf diese Weise langsam eine 2. Bibliothek und ich weiß noch nicht ob mir das wirklich gefällt. Auf dem Handy oder dem iPad nutze ich Spotify eigentlich gar nicht, hauptsächlich auf dem Spiele-PC als Begleitung beim lose vor-sich-hin-spielen, oder auf dem MacBook. AppleMusic ist weiterhin keine Option für mich, denn ich sehe keinen Grund das vorhandene Spotify abzulösen.

Betrachtungen der vorherigen Jahre: (2011201220132014 – 2015 – 2016)

 

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Betrachtung

Es ist wieder an der Zeit die iTunes Library rückläufig auf Neuerwerbungen zu betrachten:

ITunes 2016


Augenscheinlich war ich dieses Jahr bei der Neuanschaffung von Musik verhältnismäßig zahm unterwegs, dafür habe ich die heimische Video-Libary komplett digitalisiert und ins ebenfalls iTunes integriert. Dann kann ich im Alltag sehr viel weniger Musik hören wie noch die Jahre zuvor, damit ist der Bedarf an Neuem hier ans sich schon reduziert. 

Streamingdienste: Mein Standing dazu ist weitestgehend unverändert, ich mag sie nicht sonderlich und will sie auch (noch) nicht haben. Was passiert aber, wenn das treue MacBook von einem irreparablen Defekt heimgesucht wird? Der üppige Speicherplatz (1,5TB) beim alten Gerät ist bei den neuen MacBooks nicht mehr machbar. Die mögliche 1TB SSDs sind derzeit noch so teuer, dass sich mein innerer Spargnome meldet und massiv auf die Bremse tritt. Die Preisgestaltung des neuen MacBooks an sich ist schon eine Unverschämtheit, die sich hoffentlich im Laufe der nächsten Monate noch korrigieren wird. Jedenfalls beschäftige ich mich im Hintergrund mit guten Laptops für Linux, just in case.
 
Betrachtung der vorherigen Jahre: (2011201220132014 – 2015)

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Betrachtung

Für mich ist es schon eine Art Tradition am Ende des Jahres zu ermitteln, wie sich meine Musik-Bibliothek im zurückliegenden Jahr entwickelt hat. Dieses Jahr kamen hinzu:

Bildschirmfoto 2015 12 25 um 10 33 36

(2011201220132014)

Streaming?
Bei meinem Handy-Vertrag ist ein Napster-Account dabei, Zwangsbeglückung nennt sich das, der Name hat nicht mehr mit FileSharing zu tun, als vielmehr mit einem Music-Streaming Dienst, der Millionen von Songs blablabla …. *gähn // Ich fremdle, vermutlich wegen der IMHO miserablen iOS-App (nur auf dem iPad, auf dem Handy war die App nach 2 Minuten wieder runter weil es eine Zumutung in Nutzung und Handling war), Apple-Music habe ich mir mal 5 Minuten angesehen und konnte keine Zwang verspüren das für 10€ im Monat unbedingt haben zu wollen, Bedienung gefiel mir ebenfalls nicht, Spotify, Deezer usw. sind nur andere Dienste für die ich keinen erkennbaren Grund sehe zusätzliches Geld ausgeben zu wollen. iTunes Match könnte interessant sein, aber erst nachdem die das DateiLimit von 25.000 aufgehoben haben. Ich bleibe zumindest derzeit bei meinem System, selbst Dateien zu hosten und mich auch darum zu kümmern.

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