Ausblick – quick shot

Mir macht die Wärme wenig, man passt sich und seine täglichen Gänge halt entsprechend an und reduziert die Tätigkeiten draußen auf die Abendstunden oder gleich gar nicht. Seit 3 Wochen ist es das erste Wochenende ohne der sowieso schon schwierigen Pflicht der Wohnungsauflösung und wir liegen zur Entspannung etwas draußen, zumindest solange es noch nicht so heiss ist.

Die Batterie der neuen Sennheiser halten ziemlich genau 6 Stunden, also wie versprochen. Das hätte ich jetzt nicht unbedingt erwartet, auf der anderen Seite warum denn nicht? Man ist schon so gewohnt von den diversen Herstellern über die Fähigkeiten ihrer Produkte belogen zu werden, man nimmt es einfach so hin. Nun, ich will es nicht mehr. Es wird zukünftig reklamiert sobald ein neues Produkt nicht den versprochenen Fähigkeiten nachkommt, zur Not auch hartnäckig bis etwas sinnvolles passiert. Diese Art der Toleranz, also bewusste Lügen der Hersteller hinzunehmen, schaffe ich bei mir ab.

Die Batterien gehen natürlich mitten im Freiluftbaden leer und natürlich habe ich die Powerbank vergessen. So kann ich dann aber daran teilhaben, wie auf der Liegewiese ein Dude eine weibliche Begleitung im Gespräch zu beeindrucken versucht. Die Begleitung ist eine sehr hübsch anzusehende Frau, sie spricht halt wenig und hört ihm mehr zu. Der Unterhaltung zwangsweise zu folgen ist nicht so schön wie Musik, aber auch unterhaltsam. Würde er leiser sprechen wäre ja alles gut, vermutlich gehört das zu Prozess der nachhaltigen Beeindruckung.

Jubiläum - der 2.500-ste Beitrag

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Life is good

Die Schulen laufen noch, nur kleine Kinder mit deren Müttern oder Rentner tummeln sich im Schwimmbad. Laut eines Bademeisters war hier gestern der Teufel los, man hatte den Zugang wegen Überfüllung sperren müssen. Heute ist toller als toll, Sonne mit Wind und Stille. Eine Grundvorraussetzung der nun sehr wahrscheinlich einsetzenden Entspannung, auch die Gattin kommt langsam runter. Wäre da
nicht Esmeralda und ihre Fliegenfreundinnen, die uns gerade ganz dolle mögen. Selbst nachdem wir die Lebenszeit einiger Tagesfliegen vorzeitig beenden mussten, werden die übrig gebliebenen Kameradinnen nicht müde uns weiterhin ihre Zuneigung zu zeigen und just immer gerade dann, wenn man kurz davor ist mithilfe der seichten Chillout-Musik davon zu dirften. Luxusprobleme, ich weiß. Aber irgendwas ist ja immer.

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