Yay

Der Kelch möglicherweise bald eines der neuen Murks-Books (Keyboard, Touchbar, und was weiß ich noch alles) kaufen zu müssen, ist vorerst an mir vorbei gegangen.

Das ist ein gutes MacBook Pro 13″ Retina aus 2015, im sehr guten Zustand, das sich hier gerade das aktuelles TimeMachine-Image vom großen MacBook reinpfeift.

Die 524 Stunden sind aber eine Falschanzeige, vermutlich … hoffentlich … sicherlich. 🧐 Ich bin jedenfalls richtig froh über den unerwarteten Fang.

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mein MacBook

mein MacBook

Auf das mein MacBook ewig leben möge. Es ist mit 1680×1050 Pixeln eine Sonderauflösung, quasi eine Stufe vor den Retina-Displays. Leider hat Apple die Ersatzteilversorgung für diese Gerätegeneration mittlerweile eingestellt. Das interne WLan-Modul bekam kurz vor deren Abkündigung und nach dem Zwangstausch des MainBoards aufgrund eines Serienfehlers des GrafikChips hin und wieder merkwürdige Aussetzer (Ursache nicht auffindbar), deswegen nutze ich einen USB-WLan-Mini Stick, dessen Treiber mich wegen seiner zeitweise schrägen Arbeitsweise manchmal richtig abnervt. Deswegen kann ich auch kein HighSierra 10.13.x drauf machen, weil der USB-Treiber das nicht mitmacht. Aber sonst läuft es und läuft und läuft ….

mein MacBook

Zulasten des DVD-RW Laufwerkes habe ich in 2012 mittels Bausatz eine schnelle SSD eingebaut und bereue es weiterhin nicht das Geld investiert zu haben. In dieser Ausstattung ist das MacBook sicher noch 3-5 Jahre problemlos nutzbar. Und es hat richtiges USB, MagSafe, SD-SLot, Mini-Display … alles das was ein Benutzer im Alltag wirklich braucht. Ich habe es ohne Unterbrechung seit 2011, im näheren Freundeskreis gibt es mittlerweile schon die 3. Gerätegeneration an Windows-Laptops, aber mein MacBook wegen seines damals schon stattlichen Preises verteufeln.

Tätowiert ist es übrigens auch:

Deckel

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good bye

Die Katze der besten Tochter von allen darf nicht auf den Tisch und das ist auch gut so. Leider gilt die Regel nur, solange die Tochter im gleichen Zimmer weilt, glaubt zumindest das Katzenviech. Doch kaum verlässt die Tochter das Zimmer, muss logischerweise der Tisch erkundet werden. Und da fand das Katzenviech eines Tages eine volle Tasse Kaffee. Es kam wie es kommen musste, Katzenviech erschrickt denn beste Tochter kommt zurück ins Zimmer und wirft in der Not-Flucht natürlich die Tasse um. Das in der Nähe liegende MacBook wirft sich heroisch dazwischen, so der Kaffee nicht den Boden versudelt und … stirbt.

Mbp ausschlachten

Bemessen am finanziellen Wert lohnt die Reparatur leider nicht mehr, daher wird es ausgeschlachtet. Nur wegwerfen kann ich es nicht, das geht nicht, es wird daher bis auf weiteres auf dem Dachboden bleiben, in seiner alten Tasche.

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praktisch aber kaputt

So praktisch der MagSafe auch ist, weil er mich hin und wieder davor bewahrt hat, das MacBook unabsichtlich vom Tisch zu räumen, so empfindlich ist das Material auch. Der Kabelmantel spleisst sehr gerne und legt die einzelnen Adern frei. Die sind ziemlich dünn, es besteht also die Gefahr dann man diese irgendwann nachhaltig beschädigt und dann ein neues Netzteil für 70 Tacken erwerben muss. Das Netz ist gespickt mit Bildern von Leidensgenossen. Mich hat es also auch erwischt und auch ich habe wie alle anderen auch etwas ‘aus-dem-Haushalt’ drum gewickelt und ordentlich fest dazu, damit es auch hält.

Das ist nur das stationäre Netzteil, aber nun so hässlich, eines Macs optisch nicht würdig. Und ich ärgere mich auch, dass hier entgegen zu den hochwertigen Materialien des MacBooks augenscheinlich minderwertiges Zeugs verarbeitet wird.   

defekter MagSafe

Ich besorge mir noch gutes graues Isolierband aus dem Elektro-Fachhandel, das hält und sieht auch nicht so hässlich aus.

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HybridMac

Nun also doch, ich bin auch dem Geschwindigkeitsrausch einer SSD erlegen. Von einem Hybrid-Mac spricht man in der Regel, wenn sowohl eine reguläre Festplatte als auch eine SSD in einem Mac eingebaut wurde. Wenn man es herunter bricht ist eine SSD ein sehr großer Speicherstick, optimiert auf den stationären Einbau mit sehr schnellen Schreib- und Lesegeschwindigkeiten. Der Nachteil an den SSDs ist allerdings derzeit noch, dass die großen Größen  > 256 GB mit bis zu 500€ und mehr doch recht teuer sind und nur die kleinen Größen < 128GB mit ca. 110€ relativ erschwinglich.

Mit einem Umbausatz wird das DVD Laufwerk aus dem MacBook entfernt und in ein externes Gehäuse mit USB-Anschluss verbannt, die SSD kommt an die Stelle des regulären Laufwerks, das reguläre Laufwerk an den Platz des DVD-Laufwerks, der mittels des Umbausatzes nun dafür auch geeignet ist. Der Umbau ist in einer Broschüre gut bebildert und dauert in etwa 20 Minuten. Dann wird binnen 6 Minuten(! – no shit!) eine komplett neue Installation von Mac OS X 10.8 von einer bootfähigen SD-Card auf die SSD ausgeführt und das neu erzeugte Nutzerprofil von der SSD auf die größere herkömmliche Festplatte ausgelagert, so dass nur das Mac OS X System auf der SSD läuft.

Leider musste ich erfahren, dass sowohl die Timecapusle, als auch der Migrationsassistent von der separat erzeugte Festplattenkopie so überhaupt nicht mit Symlinks können und daher das übergroße Nutzerprofil auf die SSD zu packen versuchen. Das scheitert natürlich, weil der Platz auf der SSD nun mal begrenzt ist. Nach etwas herum probieren und einmal Lehrgeld zahlen hat aber auch das geklappt.

Und was hat es gebracht:

  • Wieder viel gelernt, zumindest was die Internas eines Nutzerprofiles unter Mac angeht, sowie auch wie Mac OS X unter der Haube so tickt.
  • MORE POWER. Der Mac bootet quasi kalt in 14 Sekunden (vorher: 53 Sekunden), aus dem Hibernate wacht das MacBook sogar binnen 4 Sekunden (vorher ~25 Sekunden) auf.
  • Nach dem Fresh-Install habe ich meine vermissten 3 Stunden Batterielaufzeit fast komplett wieder zurück. Na also.

Fertig. Hat Spaß gemacht und jetzt muss ich mir was neues suchen.

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