Rhodos Tag 3+4

Herrliches Mittelmeer–Wasser, eine höchst entspannende leichte Briese und +30*C sind beste Vorraussetzungen für einen Tag am Strand. Wir liegen, schwimmen, sonnenbaden und hören den Eltern der zahlreichen Kleinkinder zu, die eine unstillbare Angst vor dem Meer haben, wie diese ausgeredet bekommen sollen und genießen das Hotel und den Service.

WLan ist völlig überflüssig, denn an jedem Winkel hier am Strand, im kleinen Ort oder den entlegenen Ecken hier hat man stets voll LTE. Für die Griechen, Briten, Belgier usw. scheint das völlig normal, wir Deutschen reiben uns ungläubig die Augen. Aber hey, ist ja nur Griechenland/Rhodos, die können ja eh nichts. Dafür können unsere Telekommunikatonskonzerne die Kundschaft wesentlich besser abziehen.Wir lernen auch einige unserer Nachbarn kennen und lassen es besser bei der gewissen Entfernung, richtig peinliche Briten, einige Holländer, Dänen, übermässig laute Belgier und pikierte Österreicher. Egal welche Nationalität hocken die Ersten um kurz nach 10 an der gerade eröffneten Bar und trinken die ersten Biere des Tages, damit sie gegen 13.00 Uhr selig und zusehends krebsrot ind der prallen Sonne ihren Rausch ausschlafen können, weil um 19.00 Uhr geht es nach dem Abendessen ja schon wieder weiter. Deren Familien machen entweder mit oder gehen ihrer Wege. Wenn Menschen mit All-Inkl nicht umgehen können.

Viele junge Katzen hat es hier, teilweise noch sehr jung und scheinbar ohne Mutter. Das Restaurant hat eine Art Terrasse die meist von denselben Leuten benutzt wird, wir alle verpflegen die Katzen irgendwie durch, verhungern muss keine. Wobei uns vorgestern eine kleine Rote quasi adoptiert hat, sie wollte nicht mehr weg, lag schlapp untern Tisch wollte nichts essen und ist bei meiner Frau mit letzter Kraft hoch gekrabbelt. Sie hat am Arm genuckelt und war so auch sonst sehr schwach.

Wir haben sie die letzten 2 Tage mit Quark, Milch, etwas Fisch wieder aufgepäppelt und jetzt springt und tobt sie wieder umher. Sie ist sehr zart und die andere Katzen hier sind deutlich schneller und aggressiver. Jedenfalls kommt sie jeden Abend zu uns, liegt unterm Tisch nimmt den Quark und die Milch dankend an und trollt sich dann weiter.

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