Die Teaserbrille

ist da und ich soll/darf kommen zum anprobieren und mich damit möglicherweise anfreunden. Die Gattin besteht plötzlich auf Begleitung. Was ist das für eine Marke? Rosenstock sage ich. Die sind aber teuer. Mag sein meine ich, sie muss jedenfalls unbedingt mit ihrer Brille auch zum Optiker und will bei einer anderen Brille vielleicht neue Gläser haben und wie sieht die Rosenstock denn überhaupt genau aus. Doch nicht in Gold oder? Die sind so unverschämt teuer …. aha, deswegen also. 🙄

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drum froh ich bin

Zwangsweise schlendere ich zum Optiker, der mich mit wissendem Grinsen begrüsst, wir hatten am Vortag um mein Dilemma telefoniert. Er hätte es mir gleich gesagt das diese Aufsätze nichts taugen. Ich bestätige kleinlaut. Er nimmt die Bruchteile in Empfang, schiebt sie wortlos in seine Schublade am Schreibtisch und schaut mich frech an. “Was machen wir?” Er spricht nicht über Geld. Er ist nett, doch noch eine Brille kaufen mag ich auch nicht. Eine Sonnenbrille mit Stärke hätte ich aber schon gerne und bräuchte zudem auch eine. Wir reden und frotzeln uns gegenseitig ein wenig um Uhren und Autos, Urlaub und so weiter, bis ich ihn frage wie er dazu stünde, wenn er ein Brillengestell von mir bekäme und nur die Gläser beschaffen soll. Er hätte kein Problem damit, käme aber auf das Gestell an.

Am Vortag steckte ich meine uralt Ray-Ban aus den späten 90-igern in den Rucksack. Bis zu dem Zeitpunkt habe ich mich nie wirklich gefragt, warum ich ausrechnet die Sonnenbrille nicht entsorgt habe. Hier war ich plötzlich froh drum mich an sie erinnert zu haben. Sie lag die ganzen Jahre in der Brillenlade, die vornehmlich die Gattin mit ihren abgelegten Gestellen bevölkert. Er nimmt die Brille in Empfang und staunt. Au, sagt er, mit dem enthusiastischen Ton eines Optikers, der seine Job gerne macht, eine schöne alte Ray-Ban, gut gearbeitet, gute Scharniere, kein billiger China-Plastik-Scheiss dran, ein paar normale Tragemacken, aber nichts schlimmes. Die würde er mir sehr gerne wieder richten und auch Gläser mit meiner Stärke einbauen, das ginge prima, sie wäre wie dafür gemacht. Wir werden uns auch preislich einig, den Versuch mit dem Aufsatz lässt er erneut grinsend in der Schublade. 

Und da ist sie wieder, meine alte Recycling Brille:

Rayban

Ich mag meinen Optiker.

 

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Shorties 72

  • Am Flughafen Frankfurt trotz gefühlter 1.000 Hinweisschilder tatsächlich gleich 2 Mal in den unteren Ebenen verlaufen. Ist mir noch nie passiert.
  • Mein MacBook ist mir vielleicht zu ‘klein’, ich mag vielleicht ein Größeres haben.
  • Es ist mir aufgefallen, dass wenn ich Abends etwas machen möchte, ich mittlerweile lieber etwas mit der Gitarre klimpere, als die PS3 anzuwerfen, oder ein Buch in die Hand zu nehmen, oder Dokumentation zu lesen. Die Erkenntnis ist komisch, das Gamer-Gen ist also ziemlich weg.
  • War es nicht so, dass ab 01.01.2011 eine einheitliche Aufladesituation für allerlei Kleingeräte mit Akku vorhanden sein soll? Wenn ja, merke ich davon jedenfalls nichts.
  • Flaschenpfandscheisse!
  • xing Premium ist gekündigt, es verkommt von einer leidlich hilfreichen Businessplattform zu einem lästigen Vermarktungsmarktplatz, auch weil gefühlt immer mehr Fuzzies dümmlichen Seminare zu verkaufen versuchen, oder verzweifelt nach neuen Auftraggebern suchen. Brauche ich nicht. xing sieht das erwartungsgemäß anders, gerade habe ich die 3. Mail mit der Bitte um Verlängerung und dem Angebot 3 kostenlose Monate dafür in Empfang zu nehmen gelöscht.
  • Die Treppenliftindustrie dieser Republik scheint sich auf eine ganz bestimmte Sorte von kostenlosen Fernseh- und Wochenzeitungen eingestellt zu haben.
  • Hatte mit einer scheinbar sehr netten Engländerin einen kurzen und gar nicht penetranten Mailwechsel über mögliche Werbung hier geführt.
  • Der Optiker für die neue Lesebrille meinte ich solle aufmerksam gegenüber Kopfschmerzen und Augenbrennen sein. Nach seinen Messungen wäre ich hart an der Grenze für eine Alltagsbrille.
  • Ich spiele immer öfter mit dem Gedanken an einen E-Book Reader.
  • Die letzten Wochen wieder häufiger am Server gearbeitet und neues spannendes Linux Zeugs gelernt. Ich wünschte ich würde mehr mit Linux-Servern arbeiten können, das Gelernte verwässert so schnell wieder.
  • Der Heimserver hat schon wieder Platzprobleme.
  • %crypto an% Ich bekommen die akute Nervosität wegen Dezember/Januar einfach nicht in den Griff. %crypto an%
  • Nun bin auch ich dem Charme von reeder erlegen. designed Software galore!
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