an der Parkschranke

Er steht im Edelkombi vor der Schranke, die die Parkplätze seines Unternehmens (man bemerke den übergroßen Aufkleber an der Fahrertür) vor Fremdnutzung schützt. Er hat sein iPhone am Ohr und redet angestrengt auf jemanden ein. “3457 wie immer und die Schranke geht nicht auf. Also tun sie was und bitte gleich.” Ich gehe weiter, höre noch wie er weiter schimpfend mit seinem iPhone redet.

Gefühlte 10 Minuten später schaue ich aus dem nahen Fenster und sehe ihn immer noch an der Schranke stehen, nur ohne iPhone am Ohr. Er könnte auch einfach 20 Meter weiter auf den Parkplatz fahren, der zwar auch fürs gemeine Fußvolk zugänglich ist, doch mit geschätzten 50 freien Plätzen sicherlich auch eine Ecke für seinen Edelkombi übrig hat.

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