Mac Mail Regeln nicht nutzbar

Ein Apple-Bug der sich durch die diversen Internetforen schon seit 2015 zieht und Nutzer wie Supporter in den Wahnsinn treibt.

Mein mein neues/altes MBP 13″ Retina aus 2015 ist schon auf macOS X 10.14 ‘Mojave’ gehoben und kommt im täglichen Einsatz. Aus rein praktischen Gründen habe ich dann auch das iCloud Drive aktiviert um bestimmte Dokumente aus Gründen sowohl auf dem heimischen Mac, als auch auf dem mobilen immer bei mir zu haben. Mit etwas Anlaufproblemen (weil ich aus paranoiden Gründen in den Aktivierungprozess eingegriffen habe) läuft das Konstrukt auch recht flüssig und problemlos. Bis auf das das Regelwerk in Mac Mail nicht nutzbar ist. 

Mit dem Regelwerk kann man Mails mit verschiedenen Optionen automatisch wegsortierten oder anderweitig behandeln. Dazu steht einem ein einfaches Menü zur Verfügung, das die ganzen Optionen anbietet und man das Passende für sich auswählen kann. 

Das Problem in meinem MBP ist, dass man keine Regeln hinzufügen kann, es bleibt immer die normale OEM Apple-Regel drinnen, damit der Spamfilter die Werbemales von Apple auch brav passieren lasst. Ändert man diese oder fügt eine neue hinzu, verschwindet alles wieder nach einem Neustart von MacMail und man hat nur die eine OEM-Regel wieder. 

In den Foren des Internet liest man von vielen Ansätzen, letztlich helfe das Löschen der RulesSync.plist Datei aus ~/Libary/Mail/V6/MailData/ . Unter Mojave mit aktiviertem iCloud Drive tut es das aber nicht. Mit etwas trial-and-error kam ich dann dahinter: 

  • Mail Mail vollständig beenden
  • Apfel => Systemeinstellungen => iCloud => iCloud Drive => Optionen
  • Den Haken entfernen und “Fertig” klicken.
  • Mac Mail öffnen => Einstellungen => Regeln => %tun_was_mal_will%
  • Mac Mail schliessen und wieder öffnen um zu prüfen, das die Änderung noch da ist.
  • Mac Mail vollständig beenden
  • Apfel => Systemeinstellungen => iCloud => iCloud Drive => Optionen
  • Mail.app re-aktivieren => Fertig

Problem erledigt.

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R.I.P MagSafe 1

Die Qualität und Wertigkeit der Apple-Produkte war bis vor einigen Jahren legendär, mittlerweile und bei den neueren Produkten mMn. nur noch über dem Durchschnitt.

Was aber in meinen Augen schon immer eine Schlamperei ohne Gleichen war, sind die MacBook Netzteile, egal ob es ein MagSafe 1 oder MagSafe 2 war/ist. Warum diese sündhaft teuren Dreckdinger nur bei stationärer Benutzung langlebig sind und mobil genutzt nach 2-3 Jahren schon verschlissen sind, ist ein echtes Ärgernis. Es sind immer die Tüllen am Stecker, oder am Übergang zum Netzteil. Die Farbe weiss der Netzteile ist jetzt zudem auch nicht unbedingt geeignet ohne Schaden im rauen Alltag eines Reisenden unbeeinträchtigt zu bleiben, doch die Kabel und die Verarbeitung an den Schnittstellen sind mangelhaft für den Preis. 

Als gewiefter und diesbezüglich schon mehrfach abgezogener AppleFanboy umwickelt man die bekannten Stellen mit weißen Textilisolierband und freut sich dem geplanten Verfall ein Schnippchen geschlagen zu haben. Nur bei dem hier war ich zu spät dran.

Netzteil Magsafe 1 - R.I.P

Netzteil Magsafe 1 – R.I.P

Was hatte das Ding? Man musste den gekrüsselten Teil des Kabels mit Gewalt auseinander ziehen, damit die Ladung beginnt und das Kabel an der Gehäusetülle musste kerzengerade liegen. Meine Damen und Herren, ein 65€ MagSafe 1 original Apple Netzteil aus late 2016. Das nächste wird ein Billig-Teil aus China. Aber halt, das ist ja vielleicht auch wieder so ein Unfug.

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Im Share/Teilen Menü in macOS fehlen Einträge

Es ist mir jetzt erst aufgefallen, doch im Share/Teilen Menü unter macOS fehlten diverse Einträge, um z.B. Sachen direkt per Mail oder iMessages verschicken zu können. Man kann durch alle möglichen Menüs hüpfen, man findet die fehlenden Optionen auch nicht mehr bei den Diensten, oder nach dem mittlerweile schon reflexartigen Löschen der diversen *.plist Files im Application Support oder Preferences Ordnern der eigenen Library.  

So sah das beschädigte Menü z.B in der Vorschau aus. Es fehlen bei mir E-Mail, Evernote (wurde zwischenzeitlich sowieso entfernt) und AirDrop.

 

Die Lösung ist wie so häufig das gute alte Terminal, von der die auch in Zukunft hoffentlich die Hände lassen, weil die ja keiner mehr benutzt und man ja alles in der Oberfläche erledigen kann. So eine Scheisse erwarte ich irgendwann tatsächlich zu lesen. Wie auch immer:

  • Terminal öffnen
  • /System/Library/Frameworks/CoreServices.framework/Versions/A/Frameworks/LaunchServices.framework/
    Versions/A/Support/lsregister -kill -seed
  • Enter drücken und  warten, es braucht etwas Zeit. Danach sieht das Menü wieder so aus:
  • und funktioniert auch wieder.

Gefunden habe ich das auf Apple-Support – allerdings mit englischen Suchbegriffen, die deutschen Wörter haben in Google nur zu verzweifelten Foreneinträgen geführt. Anstatt das Problem zu fixen baut man also auch bei Apple nun FAQ und überlässt es dem geschröpften User sich selbst zu helfen, kann ja auch jeder. 

Den Status der fehlerfreien zuverlässigen Software haben Apple für mich nicht mehr, dafür erlauben die sich zu oft ein “kann ja mal passieren” und kümmern sich nur zaghaft darum. Aber hey, mit 10.12.2 haben wir endlich die lange gebrauchten neuen Emojis bekommen.   

Dear Apple, fix your damn System! You’re about loosing it.

 

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man stelle sich vor

Ich beklage, dass im Opel alle 4 Lüftungsdüsen im Innenraum defekt sind. Der Versuch der eigenen manuellen Reparatur wird durch partielle Unfähigkeit und die mangelhaften verwendeten Materialien leider zunichte gemacht. Der Austausch der Teil gegen neuwertige Ware käme auf etwas um die 100€, ohne Einbau. Das Plastik ist von der Sorte wie bei Margarine-Schalen verwendet wird, nur billiger.

In der Werkstatt diskutierte ich mit dem Leiter, dass bei einem 4-fachen aka. Komplettausfall aller Bauteile durchaus ein Serienfehler angenommen werden darf und ich trotz des Alters des Wagens auf eine kulante Übernahme der Kosten dränge. Wenn er mir nicht helfen können, möge er mir bitte einen Ansprechpartner bei Opel nennen, weil auf die zentrale Adresse hat es Opel nicht nötig zu antworten, das habe ich schon versucht.

Antwort: Der Fehler zählt gar nicht als Serienfehler, weil der Defekt zwar an 4 Bauteilen vorliegt, aber der Fehler ja wohl identisch wäre, demnach zähle er nur als ein Fehler.

Ich war baff über diese einfache und doch so einleuchtende Begründung. Hätte ich auch selbst drauf kommen können, ich Dummerle.

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was man halt so macht

Innerhalb weniger Wochen sind während dieses Sommers am Opel alle Luftdüsen ausgefallen. Wobei, was heisst ausgefallen? Der Luftstrom konnte nicht mehr ausgerichtet, kontrolliert oder einzeln abschaltet werden. Die Lüftung funktioniert dabei schon, vielmehr sind die Regulierklappen am Armaturenbrett nicht mehr funktional. Der Dreh-Knopf unten greif nicht mehr, die Fächer im Hintergrund sind auf einer willkürlichen Position festgeklemmt.

Duese

Während des Sommers störte mich das weniger, da ich wegen der weiterhin nicht reparierten Klimaanlage sowieso öfter das Fenster geöffnet hatte. Doch jetzt im Winter, wo die warme Luft schon besser ausgerichtet sein muss, stört es schon. Natürlich könnte man auch mit einem Stöckchen die Klappen ausrichten, aber da sträubt sich dann doch meine Fähigkeit zum Gleichmut. Was also tun?

Die bequeme Variante: austauschen lassen.
Keine Option, das muss auch anders gehen. Ganz so unbegabt mit den Händen bin ich dann doch nicht.

Die mittel-bequeme Variante: ausbauen und selbst austauschen.
Nach 10 Minuten und portionierter gutmütiger Gewalt ist der äußere Ring entfernt und darunter kommt ein verklemmter Einsatz zum Vorschein, der die Klappen und die Regulierung in einem quadratischen Kasten fixiert. Den Kasten aus seiner Halterung zu lösen ist kniffliger als erwartet, weil man an den blödsinnigsten Stellen kleine federnde Wiederhaken eingebaut hat, damit diese Baugruppe auch ordentlich im Armaturenbrett hält. Scheinbar beschäftigen sich die Opel-Ingenieure wirklich nur mit dem Zusammenbau und vergessen die Option der möglichen Zerlegung völlig. – Die Baugruppe ist haptisch betrachtet billigstes China-Plastik, weich und biegsam und ich verstehe nicht, wie dieser Schund überhaupt die ersten 3 Jahre schon durchhalten konnte. Der Kracher kommt, als ich in einem Ersatzteilkatalog feststelle, dass jeder dieser Einsätze in neu doch tatsächlich 24,95€ kosten soll. Und ich brauche 4 davon. NEVER!

Die unbequeme Variante: selbst reparieren.
Die Fummelei um die Baugruppe zu erlegen ist eine Herausforderung, gerade für Menschen mit nicht winzig kleinen Händen. Zwangsläufig wird aus gutmütigen Krafteinsatz dann eher rohe Gewalt, denn der billige Plastik ist erstaunlich widerspenstig. Dann zerfällt das Ding urplötzlich in zig Einzelteile und man hat Mühe alles wieder beisammen zu halten, denn billiger Plastik scheint einen Fluchtreflex zu entwickeln, sobald dieser aus seinen Halterungen befreit wird. Nach 30 Minuten und 5 Anläufen war es wieder zusammengebaut und fertig zur Montage. Die anderen 3 gingen dann wieder schneller, weil Übung. Eine Hilfe war auch das Youtube-Video (click) eines englischen Opel Fahrers (dort heisst die Ingenieurkunst allerdings Vauxhall – nicht das etwas ändern würde, ich mein ja auch nur).

Ergebnis: 2 kleine Schnittwunden am Zeigefinger und Daumen (Schnittwunden haben bei mir schon fast Tradition), ca. 100 Euro gespart, einige Kratzer am Armaturenbrett (weil die Außenringe verflixt schwer zu lösen sind, wenn so gar keine Ahnung davon hat, wie genau die festgemacht wurden und man das o.g. Video zu spät findet) und einen guten Teil des nachmittäglichen Sonntags damit verbracht, dem verbrecherischen Opel-Ingenieur schlimmste vorstellbare Krankheiten an den Hals zu wünschen.

Wer jetzt im meinem Opel auch nur versucht die Lüftungsdüsen anzufassen, bekommt von mir sofort auf die Finger. Klar?

 

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