folge dem Plan

oder Gitarrenupdate.

Die Lehrerin hat mich sachte gerüffelt und das zurecht. Ich muss anders üben, öfter dafür kürzer, es muss sich anders setzen. Ich bin der, der es lernen ja lernen will, also versuchen wir es auf Ihre Weise. 2 Wochen nach der Umstellung darf ich ihr Recht geben, es geht besser. Das ist keine Sache der starrsinnigen Unbelehrbarkeit, die gerade Männern meines Alters sicher nicht immer unbegründet unterstellt wird, doch kenne ich mich und meine Art zu lernen einfach besser, so dachte ich. Ok, also wieder etwas gelernt.

Wir sind noch nicht soweit, dass ich flüssig spielen kann, es holpert immer wieder, weil ich im Wechsel der mir bekannten Akkorde zu langsam bin, oder es zumindest glaube, darüber dann vorbei greife und beim korrigieren dann ganz raus komme. Aber es klappt auch manchmal recht gut und es klingt (für meine Ohren) wunderbar. btw: Ich steh auf das tiefe G, der Ton ist einfach nur geil, ebenso wie mir der E-Dur Akkord (klingt irgendwie spanisch) auch direkt ins Ohr geht.

Letzthin sprach sie mich an, dass sie mit mir gerne ein festes Stück einstudieren würde, auch weil das Üben so mehr Spaß macht und abwechslungsreicher wird. Ich widerspreche natürlich nicht, denn die Lektion ist ja gelernt. Zu Beginn meiner Bemühungen schoss mir der Floh in den Kopf, dieses eine Stück flüssig spielen zu können, dieses eine kleine Stück … nun ja, nicht das ich übermütig werde, aber sie hat schließlich gefragt …. also gehen wir es an. Ich bin gespannt was sie dazu sagen wird.

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