Sachen machen – Urlaubstag 17

  • Die Urlaubskasse hat noch etwas Geld übrig, das wird heute unter die Leute gebracht.
  • eBay-Kleinanzeigen erfordert weiter erheblich Aufmerksamkeit, ich habe wieder viel Zeugs drinnen, demnach ist der ‘Gesprächsbedarf’ auch höher. Egal wie aufwändig man die Artikelbeschreibungen erstellt, anstatt zu lesen werden Fragen gestellt die in der Beschreibung schon beantwortet werden. Das spare ich mir in Zukunft.
  • 2 Business-Hemden zum Preis von einem bei Wallbusch in Wiesbaden. Ob das Angebot auf bestimmte Hemden limitiert ist. Nein, höre ich, ich könne frei wählen. Ich nehme eines, probiere es an und mag es haben, gehe also zu einem anderen Ständer und …. ja aber nicht von dort nur für Hemden von hier. Ich frage was aus ‘ich kann frei wählen’ geworden ist. Ja meinst sie, frei wählen von hier. Ok, ohne mich, veralbern kann ich mich alleine.
  • Ein Thai-Restaurant zum 2.Mal besucht und wieder vorzüglich gegessen. Es ist nicht sonderlich groß, ist sehr Thai eingerichtet, wird von Thailänder bewirtschaftet und fremdartig gemütlich. Es gibt dort ‘Thai-Sitzplätze’, die auf einer Art Podest sind, keine Stühle, sondern Sitz-Liegekissen und flache breite Tische, keine Schuhe und man darf sich auch bequem hinfläzen. 
  • Erst wird man mit Pflaumenkuchen fast schon beworfen und wenn man denn tatsächlich welchen haben will gibt es keinen mehr. 
  • Die Alltagssprache der letzten 14 Tage war englisch und ich habe leicht Probleme das wieder zurückzusetzen. Der Kopf denkt  weiterhin englischer Sprache. *wtf
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Aus der Serie gestelztes Deutsch im Alltag

Sie: Ich hätte gerne den Fich.

Der Kellner mit Migrationshintergrund schaut irritiert ist aber still.

Ich: Für mich bitte den Fisch. Fich mag ich nicht.

Sie schaut angelegentlich aufs eilig hervor gekramte Smartphone, derweilen der Kellner seinen Notizblock schließt.

Der Kellner bedankt sich und dackelt davon. Er stellt sich hinter der Theke zu einem Kollegen und zeigt ihm die Bestellung.

Ich zu ihr: Du hast mit Deinem Versprecher vermutlich gerade 4 Wochen Integrationsarbeit vernichtet. Ist ja richtig peinlich so was. 

Sie steht wortlos, aber mit sehr bösem Blick zu mir, auf und geht in Richtung der Toilette.

Die Bestellung wanderte bereits in die Küche und ich bin gespannt was sie und ich zu essen bekomme.

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peinlich

Wenn die Küche eine andere Mittagskarte hat, als der Service draußen verteilt. Wirklich blöd wird es dann, wenn es erst bei der Auslieferung auffällt und ein 10er Tisch keine Pommes bekommt, sondern banale Kartoffeln. Zudem finde ich Leber schon ziemlich widerwärtig. Und jetzt warte ich drauf, dass die Küche meine Mittagspause noch rettet.

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