Rennen fahren – 2

Über Dirt Rallye habe ich mich vor kurzem schon mal ausgelassen. Die Schweden-Rallye ist nun endlich fertig (112 von 170 Archivements sind freigeschaltet) und ich hasse sie weiterhin abgrundtief.

Zu Beginn bin ich noch mit dem Renault Alpine (aka Lieblingswagen) gefahren, doch der Heckantrieb und der Schnee haben mich völlig kirre werden lassen. Deswegen bin ich auf den Lancia Fulvia als einen schwächer motorisierten Wagen mit Frontantrieb umgestiegen und habe Schweden dann von vorne begonnen. Damit ging es einigermaßen und es lies sich eine passabel Durchschnittsgeschwindigkeit von 120km/h fahren, ohne das ich ständig in eine Schneewehe eingefädelt bin oder mit dem Wagen so ins rutschen kam, dass ich ihn partout nicht halten konnte.

Als follow-up zu dem zuvor verlinkten Beitrag zu Dirt und weil ‘ich habe fertig’ hier eine Stage auf in Schweden auf Schnee:

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Dirt Rallye – Sweden – Hamra by night – Lancia Fulvia
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keine Wetterdiskussionen hier

Von mir sicher nicht, auch nicht als Auffüller. Doch der Morgen heute hatte etwas einzigartiges. Es braucht wirklich nicht viel um das feine Geflecht von ‘just in time for everything or nothing’ und dem täglichen Leben aus den Angeln zu heben, ein paar (zugegeben reichlich viele) Flocken aufgehäuft und die Welt dreht sich plötzlich deutlich langsamer. So gesehen finde ich es gar nicht mal soo schlecht. Der Mensch, der sich mit seiner Edelkarosse durch penetrantes Vollgas-Hin-und Herfahren zu befreien versuchte und letztlich fluchend im feinen Zwirn jemanden vom Himmel wünschte, der endlich diese Massen wegschaufele, weil er müsse dringend weg, war sicher nicht der Meinung. Selbst Hand anlegen ist hier die Sache, auch im feinen Zwirn, da hilft nichts. Fast hatte ich ja drauf gewartet, dass er mich, der sein Schlittchen mithilfe eines massiven Schneeschiebers nach 20 Minuten schon soweit frei hatte, fragt, ob ich nicht seinen Wagen auch gerade eben noch befreien möchte. Tat er aber nicht, ich hatte auch einen Termin und ich war pünktlich.

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Ansicht

Pünktlich und nachdem ich die große böse Stadt verlassen und die Tore von Wiesbaden wieder passierte, fing der Schnee an. Durch diverse Schleichwege konnte ich dem einsetzenden Wahnsinn auf den Straßen entgehen und blieb den Rest des Tages faul zu Hause. Gegen 22.00 Uhr nahm ich noch eine Portion frische Luft am Fenster, dabei muss ich auch die schönen Seiten des Winters einfach mal feststellen. Wenn die fallenden Flocken so ganz leise knistern, alle Geräusche irgendwie tiefer und satter klingen, die Ruhe eine andere ist und erst das Licht…. das hat was.

Heute Morgen sind es ca. 2015cm geworden und das Licht und die Umgebung sieht/klingt immer noch irgendwie gut. Leider kann die Knipse das nicht einfangen oder ich mache etwas verkehrt.

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