Rhodos Tag 5+6+7

Das Tagesgefühl geht wie erwartet flöten, will sagen wir wissen nicht mehr sicher welcher Wochentag ist und es juckt und auch nicht sonderlich. Wir genießen das Meer, die Wärme, die Sonne und freuen uns ob der Ruhe die wir vor allem haben. Nichts ficht und an, herrlich so was.

Den Samstag wollten wir mal wieder unter Menschen und sind nach Rhodos City gegondelt, hatte aber das Pech das just heute ein riesiges Kreuzfahrtschiff anlandete und sich Unmengen an Chinesen in die Stadt ergoss. Rhodos ist jetzt nicht unbedingt die Stadt zum genießen, es gibt hier scheinbar nur eine begrenzte Anzahl praktikabler Geschäftsideen (Restaurant, NippesShop, Supermarket, Lederzeugs, Schmuck, Café, Boutique, Taxi, Ausflugsdings, Hotel, Pharmazia… das müssten alle sein) und die setzt jeder Insulaner gnadenlos um. Es gibt hier eine Straße nur mit Restaurants, die zudem alle die gefühlt gleiche Karte (Burger, Pizza, Gyros) haben. Überaus nervig das Ganze wenn man etwas landesüblicher speisen möchte. Wir wollten dann in ein Museum für alte Kunsthistorie, das hatte aber geschlossen. An einem Samstag. Kannst Du Dir nicht ausdenken. Vorher Webseite angucken sagen Sie. Haben wir natürlich, da stand nichts von geschlossen, aber das ist halt auch Griechenland.

Wir sind nach nach etwas entnervtem Bummeln und deutlich zu viel Touristengewusel doch lieber zurück an unsere Strand und wollten schön gemütlich noch was schwimmen. Am Vortag hat es spätabends tüchtig gestürmt, aus sehr ungewöhnlicher Richtung. Ist ja nicht schlimm, nur beim späten Schwimmen wurden wir von allerlei Unrat (Seegras und Stöckchen) überrascht, die normalerweise (wie der FrontDesk uns glaubhaft vermittelte) aber drüben an der türkischen Küste treiben würden. Der blöde Wind hätte die gesamt rhodesische Küste vermüllt und auch kleine fiese Quallen herüber getrieben. Heute Abend weht der Wind wieder normal und der Unrat und die Quallen sind wieder weg, bis auf eine und die hat beim späten Planschen die Gattin gefunden. Natürlich. Hautreizung, übles brennen und verständlich schlechte Laune. War sicher nicht unser Tag heute.

Sonntag soll man ruhen und wir taten es ausgiebig. Unser Schlafrhythmus verändert sich zusehends, wir schlafen tief und ausgiebig, auch und vor allem am Strand.

Mama mit Kitten die unter einer Terrasse wohnen alle hier entzücken.

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Tage auf Rhodos 1+2

Anreise? Völlig problemlos, ist auch nicht schwer, wann man den ersten Flieger nimmt (06.05 Uhr). Nur das Kofferband an der Aufgabe hat blockiert, weil Technik halt manchmal nicht will. Da hilft auch kein schimpfen, wie der unentspannte Typ (wie kann man um die Uhrzeit schon so angefressen sein?) vor mir dann auch gelernt hat, sondern ein Team von Technikern die um die Uhrzeit binnen 5 Minuten da waren und es dann halt 10 Minuten später als normal erst weiter ging. Ja meine Güte….

Der Flughafen von Rhodos wird seit 3 Jahren quasi permanent umgebaut und verbessert. FraPort Greece drückt hier ordentlich, man merkt es sehr deutlich, das hier eine gewisse Gründlichkeit herrscht. Wenn ich dran denke wie das hier vor 5 Jahren ausgesehen hat…

Um 12.33 Uhr gestern hatte ich meinen Kopf für dieses Jahr zum ersten Mal wieder im Mittelmeer und es war gut so. Da ich Held die Nacht vom den Abflug quasi durchgespielt habe (Abholung 3.45 Uhr und mein Schlafrhytmus beginnt erst gegen 23.30 Uhr, also habe ich bis zur Abholung halt Hunt Showdown gespielt), dafür den Flug quasi verschlafen und auch später am Strand einige höchst erbauliche Nickerchen gemacht.

Viele hier vom Hotelpersonal erkannten uns wieder und dementsprechend herzlich war auch die Begrüßung. Ein schönes Gefühl irgendwie, bei aller vermuteten Professionalität. Man merkt dennoch wenn es etwas mehr als normal ist. Egal, wir sind wieder hier weil es uns gefällt und wir uns pudelwohl fühlen und nicht weil wir abenteuerfaul sind und weil wir die Insel angucken müssen.

Der 2. Tag war Wasser, Sonne, Strandnickerchen und wirklich nichts machen, außer Wasser, Strand, Sonne genießen und sonst nichts. Wir haben gepflegt gegessen und sitzen auf unserem Balkon im 3.Stock schauen hieraus aufs dunkle Meer, hören es tüchtig rauschen, sehen manchmal helle Gichtspitzen, trinken Wein und ein sehr kleines griechisches Bier. So kann es bleiben.

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Sachen machen – Urlaubstag 7

  • Ausflugsziele besprochen. Wie werden nicht unruhig aber zur frühzeitigen Vermeidung von Lagerkoller muss etwas getan werden.
  • Der Schnupfen hat mich fest im Griff, Matschbirne galore. Den Schlagmangel aus der Nacht im Schatten des Schirms bei steter Brise nachgeholt und immer noch müde.
  • Das Hotelmanagement kennen gelernt, plötzlich saß er neben uns.
  • ich geh früh schlafen …
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Urlaubshörbuchlineup 2017 – Update

Bisher aus dem Lineup habe ich schon durch:

Transport 1 / 2 / 3 (kamen ausserplanmässig hinzu)

Ein fantastischer Plot, weitestgehend toll geschrieben und sehr gut gesprochen, manchmal geht der Sprecher etwas zu sehr mit, sowie auch die technischen Umschreibungen manchmal etwas zu langatmig ausfallen. Mit Teil 3 ist die Geschichte eigentlich erzählt, doch scheint der Autor einen 4.Teil in Arbeit zu haben. Ich bin etwas kritisch ob die Geschichte sinnvoll weiter geschrieben werden kann, oder ob man Gewinnoptimierung betreiben will.


Blackout

Eine Empfehlung des geschätzten Silencers, der Plot ist haarsträubend abenteuerlich und verdammt immer realistischer, je länger man im Stoff ist. Der Sprecher ist klasse, an die häufigen Sprüng zu den vielen Schauplätzen musste ich mich erst gewöhnen. 

Es erschreckte mich, von mir aus so gar nicht mit den weiteren Folgen zu denken, die aus einem grossflächigen Stromausfall entstehen. Führt man sich das vor Augen was ohne Storm noch funktioniert und man die Schlechtigkeit der Menschen kennt, möchte man am liebst beginnen einen Schutzkeller zu bauen, Vorräte anzulegen und seinen Waffenschein wieder reaktivieren. Vielleicht mach ich das auch. Das nennt man auch ‘ziemlichen Eindruck hinterlassen’. (aus meinem Kommentar bei silencer137.com)


Donna Leon – Stille Wasser (Kommisario Brunettis 26.Fall)

Eine ruhige und höchst entspannende Geschichte, mit einem fantastischem Vorleser und einem Plot der sich wie so häufig erst später eröffnet. Strandurlaub ohne mindestens einen Brunetti auf den Ohren geht überhaupt nicht.


Ein Bett in Cornwall

Eine schöne Liebesgeschichte mit einer tollen Sprecherin, nichts besonderes im Plot aber einfach schön dran teilzuhaben.

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