Shorties 116

  • Eine der wenigen VR-Anwendungen, bei denen ich neugierig auf die Technik als solche werde und es geht um Immi *hachz => click
  • Das Garmin-Navi der Nachbarin muss wieder aktualisiert werden. Ich mach das, weil das Prozedere nicht ohne Probleme durchläuft und als ungeübter Nutzer wäre sie aufgeschmissen. 
  • Neues Motiv für das 2.Tattoo steht. Die beste Tochter von allen ist noch in der Findung.
  • Ich würde gerne verstehen, warum ich (wieder) nahezu jeden Tag um kurz vor 4 Uhr wach werde. 
  • eBay-Kleinanzeigen erlaubt nur 50 Anzeigen innerhalb eines Monats einzustellen. Danach wollen die pro weiterer Anzeige 0,95€.
  • Reisebericht einer Grundschullehrern, mit Herrn W. und Lake im Campingwagen ins südliche Europa – sehr sympathisch und sehr lesenswert: Sabbatical mit Wohnmobil und Hund.

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Spielzeug

Die neue PS4 und der GamingPC müssen sich einen HDMI-Anschluss eines der PC-Monitore teilen. Es gibt die abenteuerlichsten Gerätschaften, viele davon mit Stromanschluss und was weis ich nicht noch alles. Der hier ist teil-mechanisch und funktioniert prächtig, sogar wenn PS4 und der PC gleichzeitig kann man hin und her schalten, ohne das der Monitor flimmert oder die Geräte flippen. Dazu ist er wunderbar klein, kostet gerade mal 15€ und lässt sich prima verbauen.
Seinerzeit, als Apple seine AirPods vorstellte lachte ich wie viele andere auch, wie lange man wohl braucht um einen davon zu verlieren. Auch deswegen habe ich immer nur BT-Inears genutzt, die mit einem Kabel miteinander verbunden waren. Die waren dennoch gut und sehr komfortabel. 

Die Preise der ‘losen* Inears fallen mittlerweile stetig, Apple will weiterhin 179€, der Rest der technischen Welt geht den anderen Weg. Die hier (Namens: MYCARBON) als reine Lautsprecher ohne Mikro habe ich auf Amazon gefunden, sie hatten gute Bewertungen, waren erschwinglich und stellen so ein Risiko dar.

Und wirklich, sie sind klasse, sitzen bombig, geben guten Klang und sind sehr bequem zu tragen, auch und gerade beim Gerätesport oder bei der Haushaltsarbeit.

Einzig habe ich ein schlechtes Gewissen, wegen so einem Kleinkram diese riesigen Transportwege aus China auszulösen. Hierzulande bekommt man solch praktische und qualitativ wertige Kleintechnik wenn überhaupt keinesfalls zu erschwinglichen Preisen. 

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Bastelstunde – Backup für ein Medien-NAS

Meine Medien (Filme, Musik etc.) liegen auf einem QNAP NAS (TS-419 P II – 4 Bay, 2.73TB im RAID 1, was eine Nettokapazität von 8,06TB ergibt). Die Macs, iPads und Linux hier im Haus verbinden sich bei Bedarf via WLan/LAN auf SMB-Freigaben und holen sich was sie brauchen, Windows darf das nicht, weil es nur noch ein Rechner für Steam ist. Backups machte ich bis dato via manueller SyncJobs auf externe Platten, die ich danach verräumte.

Das funktioniert, dann wird man zu faul, vergisst es, macht es trotz Vorsatz doch wieder nicht und plötzlich hat man ein 4 Monate altes Backup. Das geht so nicht, denn in dem medien-NAS steckt eine Unmenge Geld und Arbeit. Das muss geändert werden. Backups gehören weitestgehend automatisiert und ausgelagert.

1. Backup der Muisc-Libary
Alle Musikdaten (iTunes) liegen auf meinem MacBook und werden via CronJob und rsync regelmäßig im WLan aufs NAS gespiegelt. Die TimeCapsule eignet sich hierzu leider nicht, die ist zu klein. Eine neue 3TB zu kaufen wäre eine Möglichkeit, aber was mache ich dann mit den Videos? QNAP bringt diverse Backup- und Synctools gleich mit, man muss Sie nur zweckmäßig einsetzen.

Das Medien-NAS kopiert somit die komplette bereits gespiegelt iTunes-Library vom MacBook mitsamt Nebendaten einmal die Woche des Nächtens auf einen separaten Dropbox-Account. Als Privatmensch kann man dort 1TB mieten, das kostet nur 99€ im Jahr. Man kann auch mehr kaufen, jedoch nur als Pro-Account mit einer Mindestabnahme von 5 Lizenzen. Jeder dieser Lizenzen kostet 10€ im Monat, also 50€, oder 600€ im Jahr. Die 5 Stück muss man nehmen, ob man sie braucht oder nicht. Google kommt mit 10TB, jedoch für 99€ im Monat, das sind 1.188€ im Jahr. *gulp Es gibt noch andere Anbieter auf dem Markt, meist im europäischen Ausland. Dort kann man als Privatmensch einen Account von 10TB oder mehr Cloudspeicher für 10-20€ im Monat anmieten, doch im Kleingeduckten steht dann, dass die Accounts nur mit 10mBit Anbindung versehen sind, oder sonstige Nutzungseinschränkungen besitzen. Bei 10mBit läge die maximale Datenrate bei ~1,1MB/s, realistisch sind 800kb/s. Alleine die Videos auf dem NAS würden auf diese Weise über 30 Tage brauchen bis das initiale Backup fertig wäre. Für diese Zeit wäre mein Internetanschluss aber maximal ausgelastet. Das ist inakzeptabel und auch nicht funktional. Amazon und sein CloudLösung zog ich auch in Betracht, habe aber die Berechnung der möglichen Kosten nicht auf die Reihe bekommen. Da bin ich zu blöd für und habe es dann gelassen. 

2. Backup der Videothek – was ich letztlich gemacht habe
Über eBay erwarb ich ein kleines QNAP NAS (TS-219 P II – 2bay) ohne Platten, eine 3TB und 2TB lagen noch im Schrank. QNAP erlaubt gottlob verschiedene RAID-Modi, darunter auch JOBD. Damit werden die Platten im NAS zu einem logischen Verbund zusammengefasst und die Kapazitäten nahezu aufsummiert. Da es ‘nur’ ein Backup sein soll, benötige ich keine Redundanz. Somit hätte ich ca.5TB an Backup-Kapazität, reichlich für meine Zwecke.

Da ich kein LAN-Kabel durch Haus ziehen kann und nicht will, WLan zu weit weg ist, bleibt nur noch Power-LAN als alternatives Tool der Wahl. Power-LAN leitet mittels spezieller Adapter den Netzwerktraffic durch das hausinterne Stromnetz. Ich habe keine Erfahrung damit, also erstmal musste ich mich kundig lesen. Das deutsche Unternehmen Devolo ist wohl der bekannteste Anbieter dieser Adapter, andere Hersteller aus dem chinesischen Raum siegen im Preisvergleich, stürzen aber in Punkte Qualität und Zuverlässigkeit gnadenlos ab. Gekauft habe ich dann Devolo 550 Lan StarterKit. Etwas Sorge hatte ich nach der Lektüre wegen der doch stellenweise sehr alten Elektroinstallation im Haus, doch wenn ich Steckdosen mit den neuen Kabeln nutze, sollte es gehen. So habe ich mich die ganze Woche schon drauf gefreut meinen Plan endlich live zu testen. 

Nachdem alles aufgebaut und konfiguriert ist (ist mit etwas Wissen um QNAP und Netzwerk nicht wirklich schwer) habe ich als erstes den Datendurchsatz und die Stabilität am Power-LAN getestet.

Datendurchsatz mit Devolo-Powerlan im Altbau:
innerhalb der Wohnung (nur Altverkabelung): 12-18MB/s leider nicht sonderlich stabil
innerhalb der Wohnung (nur Neuverkabelung): ~25MB/s sehr stabil
NAS im Keller (Neukabel – aus dem DG und 2 Etagen dazwischen) ~13MB/s sehr stabil – check, das reicht mir.

Für das initiale Backup stelle ich das NAS wieder in die Wohnung und später kommt es in den Keller, ein Fliegennetz drüber damit keine Tierchen hinein krabbeln können, eine kleine USV um Spannungsschwankungen auszugleichen und fertig.

Leider ist eine der Platten aus meinem Schrank doch defekt, die muss ich noch tauschen. In einem Jahr wird der vorab bezahlte Dropbox-Account aufgelöst und alles wird runter in den Keller gesichert. Ich habe mir quasi mein eigenen kleines Backup-Rechenzentrum gebaut.  

Kosten:
NAS TS-219 P II: ebay-kleinanzeigen 110€
Devolo Power-Lan: Amazon 80€
WD 3TB Neu-Platte: Amazon 110€
USV: Amazon 80€
Zeitaufwand: 2-4 Stunden

Die QNAP NAS sind bei der Netzwerkkonfiguration manchmal ziemlich zickig, da darf man nicht die Geduld verlieren. Wer Fragen hat oder Hilfe beim eigenen Aufbau einer zweckmäßigen NAS-Backuplösung braucht, darf sich gerne in den Kommentaren melden.

Beitrag No 2.250
Beitrag No 2.250

Merci fürs lesen, hiersein, reinschauen, bleiben, schreiben.

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nicht alles glauben

Das papierlose Büro ist ein Traum, den mir leider nicht vergönnt ist zu leben. Auf meinem Tisch steht daher ein kleiner praktischer HP Laserjet 1102w Drucker (Luxus – I know). Aber ich versuche es soweit als möglich immerhin. Das Gerät habe ich quasi vom ChefChef geerbt, weil er sein Büro ‘aufgeräumt’ hat. (Nebenbei sei erwähnt, wir arbeiten im Printer-Business) . Im Drucker war noch die Erstausstattung der Kartusche, also mit reduzierter Füllung als die regulären Kaufkartuschen, damit der Kunde möglichst schnell einsieht, eine neue Kartusche kaufen zu wollen. Nun rülpst mich der Drucker auf dem Arbeits-Windows seit nunmehr 4 Wochen einmal die Woche an, daß die Kartusche nun leer sei und ich doch bitte alsbald Ersatz einsetzten soll. Bequem dazu bekommt man einen Link zum HP-Shop dargeboten, den man anklicken muss um eine neue Kartusche zu ordern. Der sture Bock in mir sagt, na das wollen wir doch mal sehen wie leer du wirklich bist. Aus den in der Meldung geschätzten 50 möglichen Restseiten die ich noch mit dieser Kartuschen noch hätte drucken dürfen (bei einer Seitenabdeckung von 5%), sind mittlerweile schon 120 geworden und er druckt immer noch und völlig fehlerfreie Seiten aus. Diese Art der Verschwendung und Kundenverarsche macht mich wirklich sauer. Wir haben unsere eigenen Kartuschen, wir verkaufen die schliesslich, insofern bekomme ich Kartuschen mit größerer Reichweite bei gleichem oder günstigerem Preis. Aus dem Businessalltag weiß ich, dass jeder Gerätehersteller (wirklich jeder!) Betrügerchips auf seinen OEM-Kartuschen platziert, die dem Drucker ab einer gewissen gedruckten Seitenzahl sagen, dass sie nun leer sind. Dabei ist noch reichlich genug Toner vorhanden um gut das Mehrfache der vermeidlich geschätzte Restmenge an Ausdrucken zu schaffen. Das geht sogar soweit, dass die Kartusche sich quasi ‘deaktiviert’, obwohl noch genug Tone da ist. Jemand der diese miesen Tricks der Hersteller nicht kennt, wirft also bares Geld in den Müll, wenn er wie vom Drucker gewünscht verfährt. Nach meiner Erfahrung kann man problemlos eine Toner-Kartusche so lange benutzen, bis der Ausdruck wirklich sichtbar nachlässt, völlig egal was der Drucker anmeckert. Es passiert nichts am Drucker. Der Büro-Mac hängt übrigens an demselben Drucker, ebenfalls mit dem Originaltreiber von HP installiert und der beschwert sich nicht über die leere Kartusche, sondern druckt einfach Seite und Seite, dafür zeigt er mir aber keinen Resttoner im Druckermenü an.

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