Jetzt werde ich doch unsicher

Die DSGVO für Blogs wie meines hier umzusetzen dachte ich wäre mir schon gelungen. Von wegen, jetzt kommen die Juristen auf den Plan und fangen an Blogger wie mich mit seitenweise Geschreibe und Auslegungen dermaßen zu verwirren und zu verunsichern, dass ich jetzt gar nicht mehr wirklich weiß.

Vor ein paar Wochen habe ich schon am Impressum und an diversen anderen Sachen gedreht und dachte eigentlich damit dann durch zu sein. Dem ist aber offensichtlich nicht so. Je näher der Zeitpunkt der Gültigkeit kommt, umso mehr Panikartikel muss ich finden, umso mehr lese ich von anderen Bloggern denen es nicht anders geht als mir, je mehr ich lese umso mehr Sorgen mache ich mir.

Genau jetzt kommt zum ersten Mal der ernsthafte Gedanke thatblog tatsächlich schliessen zu müssen/wollen. Kein Scheiss. Muss ich mir zu meiner eigenen Sicherheit das ganze Juristengedöns tatsächlich antun, nur weil ich hin und wieder etwas über mich und meinem Umgebung in meinem Teil des Internets schreiben möchte, mich über Menschen freue die mich hier virtuell besuchen und vielleicht mal einen Kommentar hinterlassen?

Rückeroberung des Bloggens

Kiki hat über ihre ‘Rückeroberung des Bloggens’ geschrieben und ich möchte ihr sehr gerne zustimmen. Sich über das Sterben der Blogsphäre zu äußern (habe ich nicht, ist mir aber dennoch geläufig) und nichts dagegen zu tun …. nun ja. Man füttert wegen der bequemen Apps auf den Smartphones fast nur noch fremde Plattformen und vernachlässigt dadurch seine Eigene. Das triggert mich, denn sie hat Recht. Einfach wieder mehr für sich machen und sehen was wieder draus wird. Danke Kiki.

 

Kurzgedanke

Anlässlich des Bloggeburtstages des geschätzten Herrn Silencers und des kürzlichen Gesprächs über die Zukunft unserer Blogs, mache ich mir immer wieder mal einen kurzen Kopf um das bloggen als solches. 

Was würde es bringen, wenn man aufhören würde? Und was wenn man weiter macht? Keine richtige Antwort.

Es ist ohne Zweifel weniger geworden, wo früher monatlich zwischen 20-40 Beiträge vorhanden waren, sind es heute noch 1-3, oder auch mal gar keine. So what? Geschichten hat es genug, aufgrund diverser Umstände kann ich zunehmend weniger erzählen, weil mir das zu viel Privatsphäre offenlegen würde. 

Die seltenen Gespräche mit Menschen, die Blogs und deren Menschen nicht verstehen wollen, das man ja so viel von sich preis gibt, wenn man unter seinem echten Namen und aus seinem Privatleben bloggt, nerven mich. Wer sich auf Facebook herum treibt ist meiner Meinung nach wesentlich schlimmer dran, als ich. Hier muss man manuell nach Informationen graben und die zusammentragen, bei Facebook machen das Algorithmen und Bots und man erfährt wesentlich mehr über die Person als hier bei mir. Meine Linie ist und bleibt klar. Ich bin hier und bleibe. OK? (*hugs*)

(Spontanpost aufgrund der Nachfrage von lieben Menschen, die sich per Mail an mich gewandt und sich erkundigt haben)