Shorties 122

  • In letzter Zeit finde ich mich um zu lesen auch öfters mal auf Der Zeit wieder. Fairerweise schliesse ich dort ein DigitalAbo ab, auch damit diese Nagging bezgl. meines AdBlockers endlich ein Ende hat. Das Abo läuft (scheinbar), das Nagging bleibt hartnäckig. Wenn es der Support nicht richtet, kommt das Abo wieder weg. Einen angemessenen Beitrag zahle ich gerne und dann dennoch entstellende Zwangs-Werbung aufgedrückt zu bekommen, geht mit mir nicht.
  • A Gentleman Guide – nichts davon ist funny, sondern selbstverständlich und echt.
  • Das BGH hat es genehmigt, dennoch wäre es anders herum, also explizit erlauben als explizit untersagen, deutlich kundenfreundlicher. Mein Hotspot ist vom ersten Tag an schon direkt deaktiviert, weil ich es nicht einsehe, dass der von mir bezahlte Kabelanschluss anderen Unitymedia-Kunden kostenfrei zur Verfügung gestellt wird, ohne das mir ein Nachlass gewährt wird. Zumal ich glaube, dass meine Bandbreite dann geteilt würde, egal was deren PR-Abteilung verstreut. Die Sicherheitsberuhigung, das die Netze strikt getrennt sind, nehme ich auch nicht ernst.
  • Das neue WordPress Feature “Zustand der Seite” meldet 2 critical jeweils an Core-Funktionen von WordPress. Die Erklärungen dazu hinterlassen mehr Fragezeichen bei mir als ich zuvor hatte. Google macht die Sache noch wirrer. Das Ding ist in dem Zustand unbrauchbar und wird ignoriert.
  • Im Corsa höre ich derzeit ausschließlich Geständnisse des Hochstaplers Felix Krull von Thomas Mann, gelesen von Gerhard Westphal und diese geschwurblte Ausdrucksweise und die Verwendung der alten Wörter in der Kombination mit Westphals persönlichem Touch ist phantastisch. Und wieder sitze ich Abends und Morgens auf der Fahrt vom und zum Büro etwas länger im Auto.
  • Warum ich Gmail schon immer nur als SpamHoneyPot nutze. Es kann doch nur so sein, das ein kostenloser Dienst dennoch irgendwie monetisiert werden muss. Es gibt keine GutMenschen/GutFirmen, irgendwie ist immer ein Eigennutz versteckt.
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Shorties 117

  • Letztlich kann es mir egal sein wie es dem einen Mensch in meiner direkter Umgebung in seiner Unersättlichkeit ergeht. Es nervt mich zusehends weniger, auch weil ich mich aktiv aus seinem Umfeld entferne. Freundschaft wird zur losen Bekanntschaft degradiert.
  • Pfefferminztee schmeckt hier nur unterhalb 10° Außentemperatur.
  • Manchmal lohnt es sich in der Hotline mit etwas Nachhalt zu bohren. Ein sehr deutliches Internet-Upgrade, gleiches auch im TV beim Kabelanbieter und dabei fast keine Mehrkosten (2€ Differenz zu jetzt).
  • Ich habe mir Bastelarbeit beschafft und habe Spaß damit.
  • Zum Ausgleich zur Bastelarbeit hat mein FTP-Server, der die Backups des Webservers aufnimmt und auf dem heimischen QNAP-Nas läuft seinen Dienst eingestellt. Einfach so. *wtf
  • Fanta, MezzoMix, Sprite Zero ½ und ½ mit Medium Mineralwasser, oder Apfelsaftschorle. Nur Coke bleibt pur. Ist das das Alter, wenn die Geschmacksvorlieben ‘merkwürdig’ werden?Erschöpfung, Müdigkeit, Lustlosigkeit im Alltag. Hätte ich einen Pelz würde ich sagen die Vorbereitungen zum Winterschlaf sind voll im Gange.
  • In 10 Monaten geht es wieder nach Rhodos. frühbuchen ftw
  • Wie verzweifelt oder geldgeil muss man sein, um auf so eine Scheisse sinnvoll zu antworten:

  • Vienna ist wieder auf der Bühne, derzeit zwar nur in den USA, aber
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warum das Ganze

In Sachen Kundendienst und Dienstleitung als solche bin ich empfindlich. Ich mag gute Arbeit erleben und auch wenn sich jemand Mühe gibt honoriere ich das nur zu gerne. Schwierig wird es wenn das Unternehmen zu groß wird oder zu viel Geld hat. Das lässt man den gemeinen Kunden gerne spüren in dem das Kundendienstangebot auf der Webseite um praktische FAQ und virtuelle Assistenten so weit erweitert wird, dass der persönliche Kontakt dabei ganz unauffällig weniger präsent in den Hintergrund rutscht *upsi. Die direkten Links zu “Kontaktseiten” verschwinden in die Footer 2,5 Meter unter die Seite, die zufällig noch nahezu endlos scrollt, oder wandert gleich hinter “registrier-gesperrte Kundenkonten”, werden von großflächigen Werbebotschaften so dominiert, dass man die kaum noch sieht. Das alles ist letztlich die Aussage des Unternehmens: Hau ab, wir wollen Dein Geld und sonst nichts.

Paradebeispiele hier aus meiner Erfahrung sind o2 und immer wieder unitymedia. Bei o2 tut sich nach Jahren der Katastrophen etwas positives, da hat jemand begriffen das ein Kunde der fortwährend verarscht wird ein zukünftiger ExKunde ist. Bei Unitymedia (UM) kann man das noch nicht, zumal der Laden ein Monopol im Kabelfernsehen hier in Hessen hat.

Deren Kabelfernsehen funktioniert eigentlich gut, das Internet geht sporadisch gerne mal für 10-20 Minuten einfach so aus, da hilft auch kein Neustart des Horizion-Revceivers, es werden keine IPs aufgelöst, also DNS-Probleme. Daran gewöhnt man sich, weil wenn man dem Kundendienst seinen Unmut schreiben will, sowieso nur nutz-/hilflose Schubladenantworten bekommt. Hauptsache der Kunde hat was womit er denken kann. Bei Störungsmeldungen klappt das alles besser, aber das ist scheinbar auch eine andere Hotline.

Hat man bei der UM-WebSite endlich diesen nutzlosen omnipräsenten virtuellen Assistenten gebändigt, der nichts anderes macht als anhand von Buzzwords irgendwelche random FAQ vorzulesen und sich mehr zufällig zum normalen Kontaktlink durchgeklickt hat, weiß man vorher schon das die Antwort auf die eigene Frage doch nutz- und hilflos sein wird. Man schreibt aber dennoch, rein nur um deren Ressourcen zu binden, weil man dem Laden doch tatsächlich auch seine Leitung bezahlt. Rein aus Böswilligkeit setze ich auch gleich mehrfache Mails ab und antworte ebenfalls mit Schubladenantworten (das kann ich nämlich auch) und beschäftige uns alle so bis ich die Lust verliere. Manchmal komme ich mir vor wie der olle Opa, der im Garten gegen die Nachbarskinder und deren Fussball wettert, die aber nichts hören, weil die Musik 2 Häuser weiter so laut ist. 

Aktueller Fall:
Ich nutze Horizon Go sporadisch auf dem iPad, das quasi einen Teil des TV-Angebots via Wlan oder Mobilem Netzwerk dort verfügbar macht. Plötzlich fehlen einige englisch sprachige Sender, die bisher in mein Paket eigentlich dazu gehören. Ich schreibe also dem Kundendienst, (sinngemäße Wiedergabe) “warum fehlen auf dem Horizon go einige englisch sprachigen Sender aus meinem Paket, die bisher verfügbar waren?”.

Die Antwort:

Früher konnte man noch antworten und somit den Dialog schön in die Länge ziehen, das geht jetzt nicht mehr. Die Mail ist ein one-way-ticket und die Antwort kenne ich schon. Also auch nichts neues.

Natürlich könnte ich auch anrufen, aber warum soll ich %random% Minuten (vermutlich irgendwas zwischen 15-30 Minuten, weil man so viele Anfragen hat, gerne auch schon mal morgens um 09.00 Uhr oder so) in einer Warteschleife mit gewaltfantasien-erzeugenden Musik hocken und meine Zeit verschwenden? 

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Shorties-104

  • Die Brille kommt ganz sicher erst in 10 Tagen. 2 Tage später: Sie können vorbeikommen.
  • Schnappkäufe im iTunes-AudioBook-Store:
  • Die Gattin wollte mich zu eingelegten Heringen überreden. *schauder
  • Mein Opel ist das einzige Auto in der Strasse, dass auch innen vereiste Scheiben hat. So schön.Nicht.
  • Crowdfunding verkommt zum modernen SchnorrerTool.
  • Das Backup-NAS darf ins geschäftliche Rechenzentrum untergestellt werden. Die Neuanbindung und Einrichtung des Backups wird sicher einen spannende Sache werden.
  • Wir haben sage und schreibe 13 Koffer unterschiedliche Größe im Keller und auf dem Speicher.  ….. 13. …. Warum?
  • Unitymedia will mir die Leitung ohne Mehrkosten auf bis zu 400mbit mit einem neuen Tarif aufbohren. Aber dann ginge das geschätzte  IPv4 flöten und ich hinge wieder am ekligen IPv6-Lite. Kein Deal.
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Wechselsorge – Zwischenbericht

wir haben ein Teilstück geschafft, aber leider nicht ohne Ärger.

Der zuerst vereinbarte Installationstermin war ein Schlag ins Wasser. Ein durchaus hilfsbereiter und in der deutschen Sprache ziemlich eingeschränkter (wie schaffen es diese Menschen nur den Altag hier zu bestehen?) doch freundlicher Asiate versuchte sich, doch bin ich mir nicht sicher ob er wusste in was er sich versuchen sollte. Nach etwa einer Stunde “hoch-in-den-Speicher-und-wieder-runter-in-den-Keller” stellte er fest, dass eine Steckdose im Keller zum Anschluss eines Verteilers/Verstärkers installiert werden müsse. Weil er den hierfür erforderlichen Elektroschein aber nicht hätte, dürfte er dies nicht tun, sondern es müsse ein neuer Termin mit einem Elektriker gemacht werden. Soweit so gut, kann passieren und ist kein Problem.

Der Termin war schnell gemacht, nur kam niemand. In der Hälfte des Wartetages stammelte ein Mensch auf meine Mailbox, dass heute keiner kommen könne, weil der Elektriker nicht zur Verfügung stünde. Das kann ich ja so richtig leiden und so rief ich bei der Kabelfirma an und versuchte denen klar zu machen, dass es nicht mein Problem sei. Man möge doch bitte den Termin wie vereinbart einhalten und mich nicht hängen lassen. Man wolle mich zurückrufen.

Nach einer Stunde war ich erneut am Telefon, jedoch nur um mich aufzuregen, weil das Beschwerdemanagement des Unternehmens aus gestammelten Entschuldigungen in gebrochener osteuropäischen Sprache bestand und sonst nichts. Kein “ich kümmre mich” oder sonst etwas in der Art. Ich mutmasste die Person am Telefon hatte Probleme mich zu verstehen und bat um den Supervisior. Das hatte die Person verstanden, er würde mich zurückrufen.

Nach einer weiteren Stunde erfolglosen Wartens rief ich den Kundenservice bei Unitymedia (UM) an und machte dort Druck wegen des Partnerunternehmens. Bei UM intervenierte man auch scheinbar umgehend und bestätigte mir 20 Minuten später, dass alles ein Missverständnis sei, eigentlich und überhaupt blabla und selbstverständlich heute noch jemand kommen würde um die Anlage betriebsfertig installiert werden würde.

Als gegen 17.30 Uhr immer noch keiner hier war drehte ich hoch und rief erneut die Kabelfirma an, die auch sofort unumwunden zugab, dass heute keiner kommen würde. Man würde mich binnen 20.00 Uhr für einen neuen Termin anrufen. Die Wartezeit nutzte ich und setzte eine sehr ordentliche und unzweideutige Beschwerdemail, mit Kündigung des Vertrages und einer Privatrechnung für den vergeudeten Urlaubstag auf. Da erwartungsgemäß kein Rückruf seitens der Kabelfirma erfolgte, wurde die Mail am selben Tag um 20.30 Uhr noch verschickt.

Am nächsten Tage kam sofort Bewegung in die Sache, weil das UM-Beschwerdemanagement auf den Plan gerufen war und eindringliche Worte mit der Kabelfirma wechselte. Die jedenfalls wurde ebenfalls sehr aktiv und sogar zuverlässig, denn der Techniker war gestern superpünktlich vor Ort und hat mit einigen Widrigkeiten die Anlage wie vereinbart installiert und in Betrieb genommen. Es geht doch.

Mir beweist die Situation erneut, dass wenn es irgendwo Ärger gibt man direkt und konsequent Breitseite geben sollte. Höfliches Verständnis und Zurückhaltung wird von anderen lediglich ausgenutzt und man selbst bleibt frustriert zurück. Ich bin mir nicht sicher, ob ich heuer schon BBC Worldnews sehen könnte (was nebenbei erwähnt absolut klasse ist), wenn ich ohne diese massive Beschwerde und Kündigung gehandelt hätte. Doch zur Beschwerde gehören immer 2, der der sich beschwert und der der sich bemüht die Beschwerde wirklich zu lösen. Hier kann man UM schlussendlich keinen Vorwurf machen, haben sie gut gemacht.

Dem gestrigen Techniker indes scheinen ‘sie’ ordentlich eingeheizt zu haben, das hier nun alles ordentlich klappt. Das tat mir schon leid, weil der Mann war gut und er hat die Misslage schliesslich nicht verursacht. Aber als Kunde muss man manchmal auch Arschloch sein dürfen, um letztlich zu erreichen wofür man schliesslich auch bezahlt hat. 

 Was jetzt noch fehlt ist die Rufnummerübernahme zu UM, die jedoch erst nach dem 30.10. passieren wird, dann ist der Umstieg gelaufen. Ich hoffe sehr, dass hier keine Menschen mehr eingreifen, sondern Maschinen mit Maschinen reden. 

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