Der erste Tag

Irgendwie fühlt man sich wie durchgekaut. Dann darf ich mich aus dem Büro für 3 Wochen verabschieden, von jedem der einem über den Weg läuft, das breite Grinsen nicht verstecken, sich vorfreuen auf die Insel, den schon lange vorher eingestellten Abwesenheitsassistenten fürs eMail-Postfach checken, den Schreibtisch leer räumen, Telefone umleiten und  dann tatsächlich abschalten, die persönlichen Rechner alle runter fahren und nicht nur schlafen legen, noch letzte Instruktionen … nee doch nicht der verblieben Kollege ist doch nicht blöd, Kühlschrank ist leer, habe ich alles? Büro-Container abschliessen. Jetzt Ausbruch und weg.

Der erste Tag dann zu Hause zur _normalen_ Aufstehzeit auf der Couch mit einem Kaffee ist dann mit am schönsten.

Keine Aufgaben für die nächsten 3 Wochen, nur um sich selbst und seine Lieben kümmern. 

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Da spare

ich mir extra einen Krebbel (gefüllter Berliner und kommt mir jetzt keiner mit Pfannkuchen oder wie auch immer die Dinger heißen, hier sind es Krebbel. Basta!)  auf, den ich mir gestern Abend noch vom Becker mitgenommen habe. Es war zudem auch noch der Letzte, machte aber nichts, er war frisch. Jedenfalls habe ich mir den aufgespart im festen Vorsatz ihn heute als Nachtisch zu verspeisen. 


Dann komme ich nach Hause müde und ‘ausgelutscht’, esse noch etwas zum Abendbrot und höre noch etwas Musik auf der Couch, youtube noch etwas und nickere kurz vor den Nachrichten auf der Couch für einige Sekunden/Minuten weg. Kannst ja nichts dagegen machen, ist halt so. Jedenfalls schrecke ich plötzlich hoch weil ein Geräusch mich stört und denke direkt wieder an den vergessenen Kebbel von gestern. Es ist 21.30 mault die Gattin, aber egal … ich habe es mir vorgenommen … manometer war der gut. 

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