ernsthaft jetzt?

Wenn ich etwas ernst nehme sind es Passwörter mit denen ich die diversen Accounts online wie offline versehe. Die werden immer schön vermischt, verschiedene Arten, Längen und Muster. Genre verwende ich hier random Passwörter aus Safari oder von der WebSeite random.org (wenn mir so gar nichts einfällt).

Nebenbei …. die Gattin schiebt eine gesunde Panik, falls sie mal irgendwo dran müsste und sie nicht weiß ….. und so weiter. Ich solle doch mal alles aufschreiben, auf Papier und ihr dann geben. Das Geben ist nicht das Problem, aber auf Papier? Sicher nicht. Hier wird digital gearbeitet und sicher werde die ganzen Sachen nicht aufschreiben, ausdrucken, nur damit der Ausdruck dann unter dem Kopfkissen (sinngemäß) oder sonst wo herum liegt.

Nun ja, ich lasse also den Safari diese Passwörter einfangen, oder erzeuge im Schlüsselbund selbst eine verschlüsselte Notiz. Bis heute ist es mir auf diese Weise noch nicht passiert, dass ich einen Account mit einem von mir geänderten und in der beschriebenen Weise dokumentieren Passwort nicht mehr bearbeiten kann. 

Seit eben gibt es eine erste Ausnahme von dieser Regel. Ich wette jeden Unfug das eingegebene Passwort ist richtig, das Stück Technik hier ist anderer Meinung und ich muss mich fügen und nun den Reset auf FactoryDefault machen. *knirsch

*argh


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Piep-Piep-Piep

Ich bin gerade dabei ein Motorrad dahingehen zu modifizieren, dass ich einen bequemen Fernsehsessel dran bauen kann (WTF) als Piep-Piep-Piep ? Im 3/4 -Schlaf schraube ich weiter und verzweifle ob des Vorhabens an zu langen Schrauben (WTF) Piep-Piep-Piep. Ok, das Werkzeug muss jetzt weg, die Schrauben können mich mal, ich öffne die Augen zu 25%. Es ist noch komplett dunkel Piep-Piep-Piep. Einen scheelen Blick auf die Handyuhr erklärt mir auch warum, 4.30 Uhr. Die Orientierung braucht etwas, das Motorradproblem ist wirklich nervig. Alles still, gerade als ich mich wieder umdrehen und mich weiter dem Schraubenproblem widmen will Piep-Piep-Piep.

Warum diese bescheuerten Rauchmelder nicht tagsüber eine trockene Batterie melden können sondern immer nachts. Bisher hat sich ja noch keiner diesbezüglich gemeldet, aber irgendwas anmaulen muss ich jetzt. Ich liege und warte bis zum nächsten Piep-Piep-Piep und es kommt. Es ist in der nächtlichen Stille infernalisch laut, zu laut um es zu ignorieren. Selbst wenn ich mir ein Hörbuch auf die Ohren stecke, ich müsste das sehr laut machen und außerdem ist es erst 4.45 Uhr. Also hoch und das Ding piep-tot machen. Ich setze mich mit 1/2 geöffneten Augen in jeden Raum und warte bis es wieder kommt. Gefühlt braucht es jetzt deutlich länger bis es wieder kommt. Logisch, ich bin ja jetzt aus dem Bett. Ich dussle irgendwie auf der Couch, so es sich unbeobachtet fühlen kann und es kommt wieder. Piep-Piep-Piep. Keine zuverlässige Ortung möglich.

Ich tigere also um 5.00 Uhr durch die Wohnung, die Augen zwischen 1/2 und 3/4 offen und warte bis diese Stück Scheisstechnik wieder einen Laut von sich gibt, damit ich es töten kann. Oder schlachten. Oder verbrennen. Ne, doch lieber nicht verbrennen. Ersäufen wäre auch gut. Irgendwann stehe ich schlaftrunken in der Küche und das Piep-Piep-Piep kommt nicht von der Decke, sondern aus der Rauchecke der Gattin. Ich taste auf dem Tisch herum und finde neben dem Aschenbecher noch einen Stift, irgendwas weiches, den Einkaufszettel(?), eine Gabel (?) und das Feuerzeug, aber kein Piep-Piep-Piep. Dabei ist es direkt vor mir. Licht will ich keines machen, also setze ich mich und taste in Ruhe weiter, bis ich das Festnetz–Telefon beim Piep-Piep-Piep erwische.

Was erlaube Telefon? Warum macht das Ding so einen Lärm? Soll doch die Batterie leise sterben, es juckt doch keinen um die Uhrzeit. Ich muss das nervige Teil nur in die Ladestation stecken und Ruhe ist. Oder soll ich es stattdessen der Gattin auf das Kopfkissen legen? Der diablolische Gedanke hält erstaunlich lange, aber ich stecke es lieber doch wieder in die Ladestation und trolle mich zurück ins Bett. Das sehr leise eingestellte Hörbuch soll mich wieder etwas einlullen, hoffentlich ist es nicht zu spannend. Es ist 5.10 Uhr und ich verliere den Faden am Buch, ich denke noch an die Schrauben und dämmere dann weg.

Der Wecker ist pünktlich und holt mich in den dämmrigen Morgen, die Gattin ist auch schon hoch und begrüßt mich mit nicht so gut geschlafen oder? Ich hätte den Piepmatz doch auf ihr Kopfkissen legen sollen.

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Belohnung

Wie kaufen Olivenöl nicht mehr im Laden, sondern bestellen eine gewisse Menge auf Vorrat mittlerweile im Internet, nachdem der Lieblingshersteller von Postbestellung auf einen Internetshop umgesattelt hat. Jetzt bekommt man als Kaufanreiz zusätzlich zu dem tollen Olivenöl auch immer wieder mal irgendwelche Goodies mit meist zweifelhaften Nutzen ins Päckchen gelegt, zuletzt eine Öl-Umfüll-Flasche aus Porzellan. Danke, aber warum so ein Unfug? Die Gattin steht ja auf solchen Blödsinn und wühlt auch gerne im Aldi- und Eduscho-Schund herum, auf der Suche nach etwas praktischem nur um es dann kurze Zeit später irgendwo in der Wohnung zu verbaggern oder gleich zu entsorgen, weil ungeeignet oder defekt. ….. ähm…. Und dann auch noch aus Porzellan? Warum soll man Öl umfüllen? Wenn s wenigstens noch eins für Essig gäbe, könnte man es ja als Salat-Gedeck noch auf den Tisch stellen, gibt es aber nicht. Seifenspender

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Kaffeeautomatenterror

Wir haben seit Jahren eine Jura Impressa C5 Maschine. Auch mal gerne genervt “ScheisseErna” genannt, wenn sie zu just unliebsamen Zeiten (z.B. kurz vor Frühstück, oder wenn man sich einen weiteren Kaffe ziehen will, etc. ) um Aufmerksamkeit (Filterwechsel, Reinigung) und um Hege (gib mir Wasser, gib mir Bohnen, mach mich sauber) bettelt und ohne diese die Zubereitung verweigert.

ScheisseErna hat auch einen Wasserfilter (Jura Claris) im Tank der alle 80-100 Tassen gewechselt werden will. Der Kaffee schmeckt (zumindest für uns gefühlt) mit dem Filter angenehmer. Der Filterwechsel ist einfach: Wartungsklappe öffnen, Taste für Filter drücken bis sie blinkt, Filter im Wassertank tauschen, Tasse unter Dampfauslauf stellen, den aufdrehen und wenn der Spülvorgang fertig ist, den Dampfauslauf wieder abschalten, fertig.

Letzte Woche wollte der Dampfauslauf nicht spülen, hin und her und hin und her, aus- und wieder einschalten, wirres Knöpfen drücken, nichts außer “f.u.” Blinkzeichen. Mit neuem Filter oder dem alten Filter gab es dann auch keinen Kaffee mehr. Ohne Filter hat ScheisseErna dann wieder Kaffee machen wollen. *wtf Der Anruf beim Kundendienst eröffnet eklatant mangelhaftes Maschinenwissen (Handbuchvorleser) und der klägliche Versuch eine neue Maschine für uns attraktiv zu gestalten. Will ich aber nicht hören, ich will meine ScheisseErna behalten, die gehört schliesslich hier hin.

Heute dann die RadikalKur: ScheisseErna bekommt den Filter deaktiviert (anschalten, Drehregler auf P, Filterknopf drücken bis leuchtet, per Drehknopf alle Segmente ausschalten und drücken), weil es geht grundsätzlich ja auch ohne. Und dann dachte ich an den Windows-Effekt: Was ist mit eine Option ab- und dann wieder anschalten? *hmm Also gleiche Prozedur an ScheisseErna erneut ausgeführt (nur das die Segmente diesmal leuchten müssen), diesmal  läuft der Dampfauslauf sofort los, spült ordentlich zu Ende und ScheisseErna blinkt dann irgendwie glücklicher. Sie darf bleiben. Vielleicht braucht sie auch einfach nur einen anderen Namen.

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